An der Stützmauer wurde gearbeitet, da sie in dem betroffenen Bereich eine Schiefstellung vorwies. Die Stadt Wuppertal erarbeitet derzeit ein Sanierungskonzept. Bei dessen Umsetzung kam es zu dem Vorfall. „Nach Prüfung eines Geotechnikers besteht aktuell allerdings keine weitere akute Rutschgefahr für den Hang“, so die Verwaltung.
Um das beschädigte Gerüst zurückzubauen, rückte am Mittwoch (29. Juli) das Technische Hilfswerk (THW) mit einem Kran an. Für den Einsatz musste die Straße Grünewalder Berg gesperrt werden. Das THW hatte jedoch nicht das notwendige Gerät, um das Gerüst sicher zu bergen und beendete den Einsatz am Abend. Derzeit sucht die Stadt Wuppertal nach einer Spezialfirma, die das Gerüst in diesem Zustand rasch zurückbauen kann. Außerdem wird das Sanierungskonzept für die Stützmauer überarbeitet.
Die Straße Grünewalder Berg ist mittlerweile wieder bis auf die Absperrung der Baustelle freigegeben. Derzeit ist ein Betreten des Innenhofes nicht möglich. Bewohnerinnen und Bewohner haben allerdings über einen Umweg Zutritt zu ihren Wohnungen. „Eine Öffnung im Gehweg war Teil der geplanten Bauarbeiten und ist nicht infolge des Mauersturzes verursacht worden“, heißt es.