Erfolg für Berufskolleg Elberfeld „Ein klar erzählter und eindringlicher Film“

Wuppertal / München · Erfolg für Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Elberfeld beim „History Award 2026“: Mit ihrem Beitrag „Trotzdem“ belegten sie beim bundesweiten Video-Wettbewerb des TV-Senders „The History Channel“ den achten Platz.

Szene aus „Trotzdem“.

Foto: Screenshot / Berufskolleg Elberfeld

Das Thema des zum 14. Mal ausgeschriebenen Awards lautete „Sei ein Mensch!“ und rückte Menschlichkeit, Menschsein und Zusammenhalt in den Mittelpunkt. Die Schirmherrschaft übernahmen Marcel Reif und Influencerin Melina Hoischen („Miss History“).

Bei der Preisverleihung, die im Rahmen des DOK.fest München in der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) stattfand, wurde die Platzierung von der Jury, der Schirmherrin und der Moderatorin Nina Eichinger verkündet. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Video-Wettbewerbs wurden durch die Stimmen der Jury und durch ein Online-Voting ermittelt. Die ersten drei Plätze waren mit von Vodafone gestifteten Preisgeldern dotiert.

„Der Kurzfilm ‚Trotzdem‘ vermittelt eine sehr wichtige und aktuelle Botschaft über den Umgang mit Ausgrenzung im Alltag, fehlende Zivilcourage und Menschlichkeit. Durch Inszenierung, Dialoge, Musik und den direkten Blick in die Kamera wird die moralische Entscheidung der Hauptfigur verständlich und eindrücklich erzählt. Besonders bedeutsam ist der Moment, in dem sie sagt: ‚Weil ich ein Mensch bin‘“, so Jury-Mitglied Maya Reichert (DOK.fest München / DOK.education) über den Beitrag aus Wuppertal.

Auch der Journalist und Medienunternehmer Helmut Markwort würdigte den Wuppertaler Film: „Der kurze Spielfilm überzeugt durch eine gute Dramaturgie und realistische Dialoge. Das Schauspiel der Schülerin des Berufskollegs Elberfeld trifft ins Herz. Der Film demonstriert zwei Alternativen im Umgang mit Ausgrenzung. ‚Wegsehen ist auch eine Entscheidung!‘, aber im Sinne der Menschlichkeit keine Option.“

Kathrin Palesch (Geschäftsführerin von Hearst Networks Germany bzw. des History Channels im deutschsprachigen Raum und ebenfalls Jury-Mitglied): „Ein klar erzählter und eindringlicher Film, der anhand einer alltäglichen aufgrund von Herkunft ausgrenzenden und verletzten Situation zeigt, wie entscheidend individuelle Haltung, Zivilcourage und Empathie ist – und dass Menschlichkeit auch ‚trotzdem‘ bewusst gewählt werden muss.“

Sanna Stibitz (Programmchefin des History Channels im deutschsprachigen Raum) hob beim Wuppertaler Beitrag die „starke darstellerische Leistung und ein überzeugendes Konzept“ hervor, „das ein Thema aufgreift, das für viele Menschen leider zum Alltag gehört: angegriffen und ausgegrenzt zu werden. Der Film verdeutlicht eindrucksvoll, dass sich Menschlichkeit nicht in einfachen Momenten zeigt, sondern gerade dann, wenn es schwierig wird. Er macht deutlich: Wir entscheiden jeden Tag – jeder Einzelne von uns trägt Verantwortung.“

Moderatorin Nina Eichinger: „Sehr überzeugende und gute Hauptdarstellerinnen, durch die die ersten Szenen beklemmend realistisch sind und einen emotional abholen.“