„Da das Gebäude teils unterspült ist und aufgrund der Schäden nicht abgestützt werden kann, besteht die akute Gefahr, dass Trümmerteile bei einem Einsturz direkt auf die Fahrbahn stürzen“, heißt es aus dem Rathaus. Auf der Kreuzung treffen die Düsseldorfer Straße, die Bahnstraße und die Wiedener Straße aufeinander.
„Für die betroffenen Autofahrer und Pendler auf der zentralen Achse zwischen Wuppertal, Wülfrath und Mettmann bedeutet dies erhebliche Einschränkungen. Da für diesen wichtigen Knotenpunkt keine offizielle Umleitung eingerichtet werden kann, wird dringend empfohlen, den Bereich großräumig zu umfahren“, heißt es. Hinweistafeln, die von Weitem auf die Sperrung aufmerksam machen, werden inzwischen installiert und sollen „spätestens bis zum heutigen Mittwochabend vollständig aufgestellt“ sein.
Hintergrund der Sicherheitsmaßnahme seien „schwere Schäden“ im Fundamentbereich: „Experten entdeckten im Keller des Hauses an der Düsseldorfer Straße einen rund einen halben Meter tiefen Hohlraum. Auch wenn das Gebäude äußerlich unbeschädigt erscheint, stufen Fachleute die Lage als hochgefährlich ein. Um weitere Erkenntnisse über die Standfestigkeit zu gewinnen, werden bis in die nächste Woche hinein zusätzliche Probebohrungen und Sondierungen durchgeführt.“ (Bilder)
Haus ist einsturzgefährdet
Die weiträumige Sicherheitszone stelle derzeit sicher, „dass Passanten geschützt werden und keine Erschütterungen die Statik des Hauses weiter belasten, da die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer oberste Priorität hat“.