Elberfelder Kleeblatt Hubschrauber-Einsatz wegen schwerer Brandverletzung

Wuppertal · Am Kleeblatt in Wuppertal-Elberfeld hat sich eine Person am Dienstagabend (12. Mai 2026) in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses schwere Brandverletzungen zugezogen. Ein Rettungshubschrauber war deshalb im Einsatz.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Die Einsatzkräfte wurden um kurz vor 20 Uhr per Notruf alarmiert. Ein Trupp unter Atemschutz verschaffte sich umgehend Zutritt zu den Räumen und bekämpfte die Flammen mit einem Handlöschgerät nach kurzer Zeit. Nach Angaben von Feuerwehr-Pressesprecher Christian Spoo war unter anderem ein Badezimmervorhang in Brand geraten. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Schwerverletzten, leistete Erste Hilfe und brachte ihn anschließend ins Freie.

Der Pilot des parallel angeforderten Rettungshubschraubers Christoph 9 aus Duisburg landete nicht, wie zunächst von der Einsatzleitung ins Auge gefasst, auf der Kreuzung Kleeblatt / Bahnhofstraße, weil in dem Bereich zu viele Menschen unterwegs waren. Er wählte stattdessen aus Sicherheitsgründen ein Brachgelände an der Güterstraße / Ecke Viehhofstraße aus. Dort war ein gefahrloses Aufsetzen möglich.

Dorthin brachte der Krankenwagen der Feuerwehr den Patienten. Er wurde anschließend auf direktem Weg zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen. Über seinen genauen Gesundheitszustand liegen keine Informationen vor.

Die Wuppertaler Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Brandwohnung ist derzeit gesperrt. Die übrigen Mieterinnen und Mieter, die allesamt unverletzt blieben, konnten nach Abschluss der Arbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Das viel befahrene Kleeblatt war während der Einsatzmaßnahmen teilweise gesperrt. Der Verkehr wurde in diesem Zeitraum umgeleitet. Es kam zu Behinderungen, die sich aber insgesamt in Grenzen hielten.

(jak)