Barmen Mann durch Brand in Keller schwer verletzt

Wuppertal · Ein Mann hat sich am Mittwochabend (15. April 2026) bei einem Kellerbrand in der Paulstraße in Wuppertal-Barmen schwere Verletzungen zugezogen. Er wurde in eine Spezialklinik transportiert.

Blick in den Keller.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Der Notruf ging gegen 22 Uhr in der gemeinsamen Leitstelle der Städte Wuppertal und Solingen ein. Umgehend machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg. Als sie in der Paulstraße ankamen, sahen sie vor dem Haus einen Mann, dessen Körper deutliche Verbrennungen aufwies. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst im Rahmen der Erste Hilfe versorgt und danach in eine Spezialklinik nach Bochum gebracht.

„Eine weitere Person, die den Schwerverletzten aus dem Gebäude geführt hatte, wurde ebenfalls vom Rettungsdienst untersucht. Sie blieb aber unverletzt“, teilte die Feuerwehr mit. Die anderen Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich zum Teil ins Freie gerettet, alle anderen wurden nach draußen geführt.

Ein Trupp unter Atemschutz betrat unterdessen das stark verrauchte Gebäude und arbeitete sich bis zum Keller vor. Dieser ist von zwei Häusern aus erreichbar, deshalb war der Rauch in beide Bereiche gezogen. Der Feuerwehr gelang es schnell, den Brand zu löschen. Danach brachte sie verbrannte Holzstücke auf den Bürgersteig. (Bilder)

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Kellerbrand in Barmen

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Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Anschließend begannen die Einsatzkräfte damit, die Häuser ausgiebig zu lüften. Nach einer Weile wurden die Immobilien auf weiterhin vorhandene Rauchgase überprüft, die Messungen ergaben aber keine bedenklichen Werte mehr. Deshalb konnten die Mieterinnen und Mieter später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann zuvor versucht, in dem Keller Kerzen herzustellen. Dabei nutzte er offenbar einen Campingkocher. Es kam mutmaßlich zu einer Verpuffung, bei der er sich die Verletzungen zuzog. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit rund 30 Kräften im Einsatz.

(red/jak)