Eine Ausstellung mit seinen (immer!) eigenwilligen Arbeiten startet im „Raum 87“ an der Luisenstraße 87 a mit der Vernissage am Freitag, 22. Mai, um 19 Uhr. Sie endet am 29. Mai – auch um 19 Uhr.
Sein Werk bewegt sich zwischen Skulptur, Malerei, Musik und Happening – konsequent eigenwillig, vielschichtig und voller überraschender Verbindungen. Die Ausstellung zeigt einen konzentrierten Ausschnitt aus dem außergewöhnlichen Universum dieses Künstlers.
R.M.E. Streuf gehört zu jenen Figuren der Kunstwelt, die sich jeder eindeutigen Kategorisierung entziehen. Sein Werk ist geprägt von absurdem Witz, poetischer Überhöhung und einer radikalen Offenheit gegenüber Material, Form und Erzählung.
Zur Person formuliert der Künstler selbst eine ebenso treffende wie unverwechselbare Vita: „Ralph Michael Erich Streuf, 1950 in Streufdorf geboren, 1956 Volksschule bei Frau Wolff. 1979 erste Erwähnung durch Bazon Brock gegenüber einer jungen Dame. 1982 erfindet er die Frikadellenlimonade und 1989 löst er durch einen falsch verstandenen Vortrag in Karl-Marx-Stadt über die richtige Art, ein Ei zu essen, eine Revolution aus, mit den hinlänglich bekannten Folgen.
Streuf flieht mit einer siebenjährigen Folterspezialistin der Staatssicherheit über Chile nach Wuppertal und beginnt unverzüglich damit, seine Erlebnisse in Gobelins einzuwirken.“