„Die Organisation eines Stadtfestes ist eine Mammutaufgabe mit hohen Auflagen und erheblichem finanziellen Aufwand“, so Geschäftsführer Paolo Frisella. „Wir brennen darauf, Wuppertal mit dem Elberfelder Cocktail in Feierlaune zu versetzen, die Rahmenbedingungen müssen aber stimmen.“
Nachdem sich das Fest einst vom Neumarkt über den Von-der-Heydt-Platz bis zum Kasinokreisel hingezogen habe, könne der Neumarkt wegen der Baustelle bereits seit zwei Jahren nicht mehr komplett genutzt werden. (Bilder)
Elberfelder Cocktail 2024
„Da der verbleibende Bereich nicht ausreicht, um den Elberfelder Cocktail annähernd kostendeckend durchzuführen, sollte die Veranstaltung bis zum Laurentiusplatz ausgedehnt werden. Hierzu konnte die Stadt kein grünes Licht geben, da eine Anbindung der Herzogstraße an den Laurentiusplatz nicht möglich war“, so das Unternehmen.
Diese Anbindung sei aber „zwingend erforderlich, um den Elberfelder Cocktail nicht in zwei Teile zu dividieren. Beide Teile einzeln zu bespielen macht keinen Sinn, deshalb mussten wir die Reißleine ziehen und hoffen, dass es nächstes Jahr wieder einen Elberfelder Cocktail gibt, wenn die Rahmenbedingungen dazu gegeben sind.“
2023 beispielsweise gab es bei der 33. Auflage auf den Bühnen auf dem Laurentiusplatz und auf dem Von der Heydt-Platz gab es ein umfassendes musikalisches Programm – unter anderem mit der Partyreihe „Mama geht tanzen“. Und das zog das Publikum an. Auf dem Neumarkt war ein Strandareal aufgebaut. Zum Angebot gehörten neben zahlreichen kulinarischen Ständen auch Unterhaltung für Kinder.
Die gesamte Veranstaltung umfasste vor drei Jahren flächenmäßig auch die Fußgängerzone mit der Alten Freiheit, dem Turmhof, der Herzogstraße und der Friedrich-Ebert-Straße.