Bei der Veranstaltung waren sie mit einem Klingelkoffer und Bananen vor Ort. „Wir wollen die Radfahrer sensibilisieren, ihre Klingel gezielt einzusetzen“, sagt Klaus A. Flieger, der Vorsitzender der Wuppertaler Verkehrswacht. Zu oft könne man etwa beobachten, wie Fahrradfahrerinnen und -fahrer die Fußgängerinnen und Fußgänger überholen, ohne darauf akustisch hinzuweisen.
Flieger: „Wer klingelt, macht andere bei einem geplanten Überholvorgang auf sich aufmerksam. Der andere Verkehrsteilnehmer kann dadurch rechtzeitig reagieren.“ So könnten Unfälle vermieden werden, besonders auf Rad- und gemeinsam genutzten Rad- und Fußwegen. (Bilder)
Klingel-Aktion auf der Nordbahntrasse
Die Bananen wurden den Rad - und Scooter-Fahrerinnen und -Fahrern entgegengehalten. „Hätten Sie mal eine Minute Zeit für ‘ne kurze Bananen-Pause?“, war der „Lockruf“. Und so wurden zahlreiche Gespräche geführt, auch darüber, warum viele keinen Helm trugen.
Zu den bunten Klingeln, die an interessierte Besucherinnen und Besucher des Standes auch verschenkt werden, gibt es passende Aufkleber. Versehen mit den Sprüchen „Freundlich klingeln. Sicher unterwegs.“, „Klingeln mit Herz und Verstand.“, „Klingel oder es kracht.“ sowie „Rücksicht klingt gut.“ sollen sie beim Radfahren immer daran erinnern, wie wichtig es ist, sich bemerkbar zu machen.
Eine interessante Antwort, warum keine Klingel am Rad befestigt ist: „Das ist das Rad meiner Frau …“ Flieger: „Diese Aktion sollten wir zusammen mit der Polizei viel öfter durchführen. Gerne auch an anderen städtischen Hotspots …“