Radfahrinnen und Radfahrer aus Schee, Schwelm und Haan sowie aus den Wuppertaler Stadtteilen Cronenberg, Ronsdorf und Vohwinkel treffen sich zunächst an lokalen Startpunkten und fahren anschließend gemeinsam in Richtung Nordbahntrasse.
Die gemeinsame Ankunft an der Wichernkapelle ist für 15:03 Uhr geplant. Dort wird eine ökumenische „Haltepunkt“-Andacht unter der Leitung von Jan Fragner von der evangelischen Kirchengemeinde Dönberg gefeiert. Für die musikalische Gestaltung sorgt das Bläserensemble „Blechwerk“. Im Anschluss gibt es bei Kaffee, Wasser, Kuchen und Grillwürstchen Gelegenheit zur Begegnung.
Die genauen Treffpunkte und Abfahrtszeiten sind online abrufbar. Eingeladen sind ausdrücklich auch Menschen, die ohne Fahrrad teilnehmen möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei; um Spenden wird gebeten.
Die inzwischen fünfte Fahrradsternfahrt dieser Art findet im Rahmen des ökumenischen Projekts „Haltepunkt“ statt. Ziel ist es, mit Menschen außerhalb kirchlicher Strukturen in Kontakt zu kommen und darüber hinaus die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften in Wuppertal zu stärken.
Die Idee zur Sternfahrt entstand im „Haltepunkt“-Trägerkreis. Zu ihm gehören zahlreiche Wuppertaler Gemeinden aus dem evangelischen, katholischen und freikirchlichen Spektrum sowie der CVJM, die Stadtmission, das Johanneum und die Vereinte Evangelische Mission (VEM).
„Wir wollen Freizeit, Gemeinschaft und Besinnung miteinander verbinden. Immer mehr Menschen in Wuppertal begeistern sich für das Radfahren – vor allem auf der Nordbahntrasse. Daraus hat sich mit ,Ride & Pray‘ ein Format entwickelt, das auch Menschen anspricht, die mit klassischen kirchlichen Angeboten wenig anfangen können“, sagt Jörg Spitzer von der VEM
Jeden Sonntag um 15:03 Uhr finden seit neun Jahren in der Wichernkapelle 15-minütige „Haltepunkt“-Andachten statt. Sie werden von unterschiedlichen Personen aus christlichen Gemeinden, Werken und Vereinen Wuppertals vorbereitet und gestaltet. Mit einem biblischen Impuls, Mitsing-Liedern, dem gemeinsam gesprochenen „Unser-Vater“ und einem Segen bieten sie Raum für Besinnung und Begegnung.