Sein Werk spiegelt den Fortschrittsgeist der Epoche, aber auch Unsicherheiten und Ängste, die mit Industrialisierung und Technisierung „moderner“ Zeiten verbunden sind.
Passend dazu laufen bei „Museum in Motion“, der Kinoreihe des Kunst- und Museumsvereins im „Rex“ am Kipdorf, noch zwei filmische Meisterwerke (jeweils donnerstags um 18 Uhr), die in jenen Jahren erdacht und produziert wurden, in denen Grossberg seine Bilder schuf.
Am 9. April ist „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von Fritz Lang aus dem Jahr 1931 zu sehen – einer der frühesten deutschen Tonfilme und ein fesselnder Krimi.
„Modern Times“, einer der großen Filme von Charlie Chaplin, kommt am 21. Mai ins „Rex“: Erzählt wird mit viel schwarzem Humor vom Kampf des Menschen mit Mechanisierung, Technisierung und Rationalisierung. Das Bild des Arbeiters, der buchstäblich zwischen und unter die Räder einer riesigen Maschine gerät, gehört zu den berühmtesten der Filmgeschichte.
Vorher gibt es jeweils eine kurze Einführung durch Museumsdirektor Roland Mönig.