In der IHK-Hauptgeschäftsstelle am Wuppertaler Heinrich-Kamp-Platz herrschte den gesamten Vormittag über Treiben auf allen Ebenen. Die Firmen hatten sich mit Bannern, Beachflags und Infomaterial sichtbar gemacht – so dass die vielen jungen Leute sie direkt erkennen und finden konnten.
Carmen Bartl-Zorn (IHK-Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung): „Wir freuen uns, dass unser Bewerberdating so gut angenommen wird und für beide Seiten ein Erfolgsformat ist – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, ist es umso wichtiger, niedrigschwellige Chancen zum Kennenlernen zu schaffen. Das Bewerberdating ist genau deswegen so lange schon so geschätzt.“
Dass weniger Betriebe, aber mehr Suchende im Haus gewesen sind, sei ein Zeichen der wirtschaftlichen Lage. „Die Unternehmen können sich die Bewerber aussuchen. Wir spüren da einen gewissen Druck auf dem Ausbildungsmarkt.“ Der fehlende Abiturjahrgang sorge übrigens nicht für weniger Auszubildende, so Bartl-Zorn. „Bis 2040 werden die Abgängerzahlen steigen, es wird jederzeit ein großes Angebot an potenziellen Auszubildenden geben.“
Die Firmen hatten Ausbildungsplätze in kaufmännischen, gewerblich-technischen und Gesundheitsberufen sowie duale Studiengänge im Angebot. Unterschiedlichste Branchen waren vertreten, darunter Verkauf, Großhandel, Büro, Naturwissenschaften, Versicherungen, Banken, Medien, Gastronomie, Eventmanagement, Informatik, Kfz, Lagerlogistik sowie die Metall- und Elektrobranche.
Zusätzlich waren die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Arbeitsagentur sowie die Jobcenter der drei bergischen Großstädte für individuelle Beratungsgespräche vor Ort im Haus.
„Die Unternehmen waren wieder sehr zufrieden mit dem Event, viele Schülerinnen und Schüler kamen sehr zielgerichtet auf sie zu und schon mit allen Unterlagen – mindestens ein Ausbildungsvertrag konnte auch direkt vor Ort unterschrieben werden“, so Carmen Bartl-Zorn.