Die Idee dazu hatte das BeST – zdi-Zentrum Bergisches Schul-Technikum der Bergischen Universität Wuppertal. Für das Projekt wurde es nun vom Bundesverband der Schülerlabore mit dem Preis der Vielfalt ausgezeichnet.
„Mit der MINT-Arena gehen wir neue Wege, um Kinder und Jugendliche für MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu begeistern“, erklärt BeST-Leiterin Sarah-Lena Debus. Das Angebot bringt Technik-Workshops direkt in Sportvereine und verbindet Bewegung, Teamgeist und Technologie.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tüfteln an unterschiedlichen Aufgaben – wie dem Programmieren von Robotern – und treten anschließend in kleinen Challenges gegeneinander an, zum Beispiel spielen sie mit den Robotern ein Fußballturnier oder steuern diese durch einen Parcours aus Basketbällen. „So wird Technik spielerisch erlebbar – und wir erreichen in den Vereinen auch junge Menschen, die sonst selten an außerschulischen MINT-Angeboten teilnehmen“, fährt Debus fort.
Die MINT-Arena sei ein Paradebeispiel für moderne, zukunftsorientierte MINT-Bildung, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung, die der Bundesverband der Schülerlabore „LernortLabor“ dem zdi-Zentrum BeST auf seiner Jahrestagung im März in Osnabrück verlieh. „Wir ehren ein Projekt, das MINT-Bildung nicht nur vermittelt, sondern als fesselndes, immersives Erlebnis völlig neu definiert.“
Jedes Jahr zeichnet der Bundesverband herausragende Leistungen und Engagements der Schülerlabore und ihrer Netzwerke mit dem „LeLa-Preis“ aus. Gewürdigt werden Projekte in verschiedenen Rubriken. Der Preis ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert. Mit ihm will der Verband wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Schülerlaborlandschaft in Deutschland setzen.