Unterstützung durch NRW-Stiftung Großer Scheck für die Bergischen Museumsbahnen

Wuppertal · Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Verein Bergische Museumsbahnen für den Austausch schadhafter Schwellen sowie für die Sanierung der Brücke am Schütt eine Förderung von bis zu 80.000 Euro zur Verfügung.

Von li.: Peter und Ulrike Tscharntke (Regionalbotschafter der NRW-Stiftung), Dr. Guido Korff (Vorstand der Bergischen Museumsbahnen), Stefan Ast (Geschäftsführer NRW-Stiftung) und Carsten Kossow (Vorstand Bergische Museumsbahnen).

Foto: NRW-Stiftung

Mit rund 30.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich gehört das Bergische Straßenbahnmuseum zu den meistbesuchten Museen Wuppertals. Neben der umfangreichen Fahrzeugsammlung steht auch die historische Vorführstrecke durch das Kaltenbachtal unter Denkmalschutz.

Damit die historischen Straßenbahnen auch künftig bei Fahrten erlebt werden können, müssen dringend Teile der Strecke saniert werden. Von insgesamt rund 4.100 Holzschwellen sind mindestens 119 nicht mehr tragfähig und werden ausgetauscht. Außerdem wird die Brücke am Schütt instandgesetzt, deren Stützmauern, Gewölbe und oberer Portalabschluss durch Feuchtigkeit und Frost stark beschädigt sind.

„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement ist. Ohne die Leidenschaft und den unermüdlichen Einsatz der Mitglieder des Bergische Museumsbahnen e. V. wäre der Betrieb dieses einzigartigen Museumsbetriebs nicht möglich“, betont der Stiftungs-Geschäftsführer Stefan Ast.