In der Ex-Bundesbahndirektion Ausstellungseröffnung „1933 – Niemals vergessen“

Wuppertal · Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ wird am Montag (16. März 2026) um 16 Uhr die Ausstellung „1933 – Niemals vergessen“ in der ehemaligen Bundesbahndirektion am Döppersberg eröffnet.

Kristin Degener (Vorstandsvorsitzende des Wuppertaler Jobcenters, Archivbild).

Foto: bp:k

Sie erinnert an den tiefen Einschnitt des Jahres 1933 – an den Beginn von Verfolgung, Entrechtung und Gewalt. Zugleich will sie Mut, Solidarität und Widerstand in den Mittelpunkt rücken.

Schirmherrin Kristin Degener (Vorstandsvorsitzende des Jobcenters Wuppertal): „Ich freue mich besonders über die Ausstellung, weil dieses wichtige Thema einen ganz lokalen Bezug zu Wuppertal und der nationalsozialistischen Machtausübung gegenüber der Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung in Wuppertal hat.“

Im Fokus der vom „Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal“ erarbeiteten Wanderausstellung stehen insbesondere die Menschen, die sich dem nationalsozialistischen Regime widersetzten – auch hier in Wuppertal. Arbeiterinnen und Arbeiter, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sowie politisch Engagierte zeigten früh Haltung und zahlten dafür häufig einen hohen persönlichen Preis.

Zur Eröffnung begrüßen Dr. Dieter Nelles vom „Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal“, Sozialdezernentin Annette Berg und Kristin Degener die Gäste.