Keine Busse und Schwebebahnen Nächster ÖPNV-Warnstreik in Wuppertal am Dienstag

Wuppertal · Die Warnstreiks im öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) gehen weiter. Für Dienstag (17. März 2026) ruft die Gewerkschaft ver.di auch die Beschäftigten der Stadtwerke in Wuppertal, Remscheid und Solingen dazu auf, die Arbeit niederzulegen.

Die Schwebebahn-Stationen – hier an der Kluse – bleiben geschlossen.

Foto: Wuppertaler Rundschau/jak

Hintergrund ist erneut die laufende Tarifrunde für die rund 30.000 Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. „In allen Regionen Nordrhein-Westfalens werden Busse und Straßenbahnen spürbar von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht stillstehen“, kündigt ver.di an.

Die WSW gehen davon aus, dass die Beschäftigten der Mobilsparte dem Aufruf wieder in großen Teilen folgen und damit auch die Wuppertaler Schwebebahn nicht unterwegs sein wird.

Die Gewerkschaft begründet den Schritt damit, dass der Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW) auch nach zwei Verhandlungsrunden „kein verhandlungsfähiges Angebot“ vorlegt. Am Montag (16. März) werden Verwaltungen und Kundenzentren bestreikt, allerdings nicht in Wuppertal. S-Bahnen und Regionalzüge sind unterdessen nicht betroffen.

„Damit wir als Bürgerinnen und Bürger täglich an unser Ziel kommen, braucht es viele verschiedene Berufsgruppen, die Hand in Hand arbeiten. Von der Verwaltung über den Fahrdienst bis zu Werkstätten – die Beschäftigten lassen sich nicht länger von den Arbeitgebern hinhalten mit leeren Aussagen und dreisten Gegenforderungen“, erklärt Stephanie Peifer, Bezirksgeschäftsführerin im ver.di Bezirk Düssel-Rhein-Wupper. „Wer mit leeren Händen an den Tisch kommt, provoziert Streiks. Die Beschäftigten erwarten ein Angebot, das ihnen und ihrer Arbeit gerecht wird.“

Man habe Verständnis, dass die Einschränkungen für die Fahrgäste nicht angenehm seien. Ein Streik sei aber „kein Selbstzweck, sondern das einzige Mittel, um den Forderungen der Beschäftigten Nachdruck zu verleihen“.

(red/jak)