Warnstreik am Dienstag Am Dienstag fahren keine Busse und Schwebebahnen

Wuppertal · Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag (10. März 2026) die Beschäftigten der WSW mobil GmbH zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass die Belegschaft dem „vermutlich in großen Teilen“ folgen wird.

Die Busse bleiben auf den Betriebshöfen.

Foto: Christoph Petersen

„Die ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer müssen sich darauf einstellen, dass an diesem Tag keine Busse und Schwebebahnen verkehren und die Angebote Hol mich! App, AnrufSammelTaxi und TaxiBus nicht zur Verfügung stehen“, heißt es aus der Konzernzentrale an der Bromberger Straße.

Die WSW empfehlen ihren Kundinnen und Kunden, „sich frühzeitig über Mobilitäts-Alternativen zu informieren oder Fahrgemeinschaften zu organisieren. Die Kundencenter sind vom Warnstreik nicht betroffen.“

Hintergrund ist die Tarifrunde für die rund 30.000 Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Auch die Rheinbahn (Düsseldorf und Kreis Mettmann), die Stadtwerke Solingen du Remscheid sowie der „wupsi“ (Leverkusen und Bergisch Gladbach) sind von der Früh- bis zur Spätschicht betroffen. Der Betrieb von S-Bahnen und Regionalzügen ist ausgenommen.

Die Tarifverhandlungen waren am Dienstag (3. März) in Bochum in zweiter Runde ohne Ergebnis beendet worden. „Ein Angebot der Arbeitgeberseite zu den Forderungen der Beschäftigten liegt weiterhin nicht vor. Stattdessen stellten die Arbeitgeber einen Katalog mit Verschlechterungen vor, etwa bei der Krankengeldregelung und bei Nachtarbeitszuschlägen“, so ver.di.

Stephanie Peifer (Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Düssel-Rhein-Wupper): „Die Beschäftigten leisten hervorragende Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger. Die Beschäftigten haben Anspruch auf gute und gesunde Arbeitsbedingungen. Dazu gehören angemessenen Arbeits- und Ruhezeiten. Wenn die Arbeitgeber so weiter machen, erzeugen sie wider besseres Wissen einen Flächenbrand. Es kocht in den Belegschaften.“