Brücken-Baustelle Ab Montag massive Staus am Fischertal in Barmen erwartet

Wuppertal · Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen ab Montag (27. April) in Wuppertal-Barmen mit größeren Behinderungen im Bereich Fischertal rechnen. Grund sind Bauarbeiten an der Brücke.

Symbolbild.

Foto: Christoph Petersen

Wegen „massiver Schäden“ und einer erforderlichen Traglasterhöhung muss laut Verwaltung der bestehende Stahlüberbau durch ein Provisorium ersetzt werden. Los geht es zunächst mit der Einrichtung der Verkehrssicherung, im Anschluss mit weiteren vorbereitenden Arbeiten.

Zu diesem Zweck steht dem Verkehr ab Montag in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur eine Spur zur Verfügung. Der Gehweg auf der Nordseite kann von Fußgängerinnen und Fußgängern weiter genutzt werden.

„Autofahrerinnen und Autofahrer, insbesondere aus Richtung Süden von Lichtscheid kommend, werden gebeten, den Bereich zu Stoßzeiten, wenn möglich, weiträumig zu umfahren“, heißt es aus dem Rathaus. Es wird damit ausgegangen, dass es auch in den Bereichen Gewerbeschulstraße, Zeughausstraße, Winklerstraße, Alter Markt (B7) und Obere Lichtenplatzer Straße zu Staus kommt.

Ein Neubau der Brücke, die über die Bahngleise führt, war zunächst für die während der Generalsanierung des Schienennetzes terminierten Sperrpausen 2026 vorgesehen, dann aber von der Stadt in Absprache mit der Deutschen Bahn auf 2028 verschoben worden.

„Der Erhaltungszustand des Stahlüberbaus lässt jedoch eine sichere Weiternutzung bis 2028 nicht mehr zu“, heißt es in einer Verwaltungsvorlage aus dem Mai 2025. „Die wesentlichen Schäden umfassen stark korrodierte Längsträger, verrostete Endquerträger mit teils erheblicher Querschnittsschwächung sowie Korrosion an den Stützenköpfen. Darüber hinaus sind an zahlreichen Stellen des Stahlüberbaus großflächige Korrosionsbereiche vorhanden, die die Tragfähigkeit des Bauwerks erheblich beeinträchtigen.“

Die Kosten will sich die Stadt mit der Bahn teilen und 740.000 Euro investieren.

(red/jak)