Der „ungiftige Farbstoff Uranin“ habe ab der Alten Zollbrücke in Heckinghausen den Weg durchs Tal genommen. „Der gelb bis grün fluoreszierende Farbstoff verschwindet in Abhängigkeit mit der Intensität nach einigen Stunden bzw. Tagen. Vor Ort wurde eine geringe Menge verwendet – ca. 0,1 bis 1 Gramm pro 1.000 Liter Wasser“, heißt es. Die „Kunstaktion“ sei „in Berlin, Hamburg, Nürnberg und 13 weiteren Städten“ durchgeführt worden.
Manon Gerhardt, Pressesprecherin von „Extinction Rebellion Deutschland“, begründet die Aktion so: „Sich auf Gas als Energieträger zu versteigen ist nicht nur schlecht für die Umwelt, Katherina Reiche sorgt damit auf lange Sicht für steigende Energiepreise für Verbrauchende! Dabei bringen Windkraft und Solar heute schon sichere und preiswerte Energie und tragen gleichzeitig zur Energie-Unabhängigkeit Deutschlands bei.“
Und weiter: „Mit der Gaspolitik von Katherina Reiche wird Deutschlands Energie abhängiger von den USA, die unter Trump kein verlässlicher Partner mehr sind! Warum bremst sie die heimische, nachhaltige Energieerzeugung mit fadenscheinigen Argumenten aus? Offensichtlich im Interesse der Profite großer Gaskonzerne. Das unterhöhlt unsere Demokratie und führt uns weiter in eine eskalierende Klimakrise.“