In einer Kooperation zwischen der städtischen Kita Kleestraße, der Grundschule Meyerstraße, dem Wupper-Theater und dem Kommunalen Integrationszentrum Wuppertal wurde es Anfang Mai mehrsprachig umgesetzt und aufgeführt. Das Projekt basierte auf dem Kinderstück von Meray Ülgen und lehnte sich an das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ an. In insgesamt vier Workshops wurden die individuellen Familiensprachen der Kinder berücksichtigt und eingebunden.
Im Mittelpunkt der Workshops stand die Begegnung der Familien Lamm und Geiß, die unterschiedliche Sprachen sprechen. Aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten hat der gierige Wolf – der alle Sprachen beherrscht – leichtes Spiel. In den Aufführungen waren dann die zuschauenden Kinder gefragt. Gemeinsam entwickelten sie Lösungswege, überwanden sprachliche Barrieren und retteten so die Geißlein.
Ziel des Projektes war es, Kinder, Eltern und Schule weiter für Mehrsprachigkeit zu sensibilisieren und ein respektvolles Miteinander zu fördern. „Das Projekt ist ein wichtiges Angebot um Kindern mit ihren Eltern erlebbar zu zeigen, dass Sprachen unser Reichtum sind und Mehrsprachigkeit in unserer Gesellschaft wichtig ist“ so Annette Berg (Beigeordnete für Soziales, Schule, Jugend und Integration).
„Das Projekt war ebenso ein sichtbares Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen KiTa und Grundschule und dem Integrations- und Kulturbereich. Es verdeutlicht, dass Integration im gemeinsamen Spiel und im kreativen Dialog stattfindet. Gezeigt wurde, wie Bildungsarbeit Kinder frühzeitig stärkt und Vielfalt gelebt wird“, erklärt die Verwaltung.