Nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr kehrt das Projekt nun zum zweiten Mal in die Stadt zurück. Damals war der Andrang so groß, dass durchgehend fotografiert wurde – ein deutliches Signal für das Engagement der Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, mit einem persönlichen Porträt Haltung zu zeigen.
Im Rahmen der Aktion entstehen Fotografien, die anschließend Teil einer bundesweiten Kampagne auf Social Media und der Projektwebsite werden. Ziel ist es, Menschen sichtbar zu machen, die sich für eine offene und demokratische Gesellschaft einsetzen.
„Gesichter gegen Rechts“ richtet sich nicht gegen einzelne Parteien oder politische Meinungen. „Vielmehr versteht sich die Aktion als Ausdruck der verfassungsrechtlichen Verpflichtung zum Schutz der Menschenwürde und zur Wahrung des Gleichheitsgrundsatzes gemäß Artikel 1 und 3 des Grundgesetzes“, so die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz.
Vor diesem Hintergrund positioniere sich die Aktion „klar gegen rechtsextreme, rassistische, antisemitische und demokratiefeindliche Ideologien sowie gegen jede Form der Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit“.