Die Kinder der Klasse 3a der Grundschule Rudolfstraße hatten genug vom klassischen Malen und Basteln im Kunstunterricht. Sie wollten etwas Größeres machen. Die Idee: eine Giraffe aus Pappmaché. Das lag ziemlich nah, schließlich tragen alle Klassen der Schule Tiernamen – und die 3a ist seit ihrer Einschulung die Giraffenklasse.
Im vergangenen Herbst fiel die Entscheidung, danach wurde Material gesammelt, organisiert und geplant. Unterstützt von Klassenlehrerin Tina Mohri und Hausmeister Mark Ullrich nahm das Projekt schließlich im Februar Fahrt auf. Was folgte, war eine beeindruckende Materialschlacht: Unzählige Zeitungen (überwiegend die Wuppertaler Rundschau!), große Mengen an Kartons sowie rund 120 Liter Kleister wurden verarbeitet.
Acht Wochen Arbeit stecken in dem Kunstwerk, dazu ein zusätzlicher Samstag, an dem auch Eltern mit anpackten, um die Giraffe fertigzustellen. Der Einsatz hat sich gelohnt: „Bob“, so der Name der Giraffe, steht nun auf dem Schulhof und trotzt bislang erfolgreich Wind und Wetter.
Vor allem aber ist er ein sichtbares Zeichen dafür, was entstehen kann, wenn viele gemeinsam an einer Idee arbeiten. Ein Projekt, das nicht nur kreativ war, sondern auch den Zusammenhalt der Klasse spürbar gestärkt hat.