„Schwere Korrosionsschäden am alten Stahl machen diesen Schritt unumgänglich. Da die Stadt die Brücke frühestens in zwei Jahren komplett erneuern kann, sichert das Provisorium bis dahin den Betrieb“, teilt die Verwaltung mit. „Die neue Stahlkonstruktion trägt künftig den westlichen Gehweg und hält zudem zwei wichtige Trinkwasserleitungen der WSW an ihrem Platz.“
Während der einwöchigen Sperrung leitet die Stadt den Fahrzeugverkehr großräumig um. Wer talabwärts fährt, kann die Strecke über die Zeughausstraße, Siegesstraße und Emilienstraße nutzen. In die Gegenrichtung führt der Weg über die Winklerstraße und Emilienstraße zurück zur Zeughausstraße.
Auch Fußgängerinnen und Fußgänger müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Zwar bleibt der Weg über die Brücke meist offen, doch an vier Tagen unterbrechen Kranarbeiten den Durchgang zeitweise komplett. „Am 18. und 19. Mai heben zwei Großkräne die alten Teile aus der Verankerung. Am 21. und 22. Mai setzen sie das neue Provisorium ein. Aus Sicherheitsgründen darf während dieser Zeit niemand die Brücke betreten“, kündigt die Stadt an.
Da die Bahn gleichzeitig die Strecke sperrt, entfällt der Weg durch den Bahnhof Barmen als Abkürzung. Passantinnen und Passanten müssen daher weite Umwege über die Saarbrücker Straße oder die Emilienstraße in Kauf nehmen. Der Zugang zu den Bahnsteigen von der Brücke aus bleibt während der gesamten Bauphase gesperrt.