Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei am Montag (20. April) mitteilten, ging die Attacke nach den bisherigen Erkenntnissen gegen 9:15 Uhr von einem 69-Jährigen aus.
„Zwischen beiden Männern bestand ein Mietverhältnis über die Werkstatthalle, welches der 61-Jährige aufgrund ausbleibender Mietzahlungen gekündigt hatte“, heißt es. „Ob hierhin das Motiv für den Angriff lag, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen einer seitens der Staatsanwaltschaft und Polizei eingesetzten Mordkommission.“ (Bilder)
Schwerverletzter in Werkstatt
Der 69-Jährige wurde vor Ort festgenommen. Zuvor hatten Zeuginnen und Zeugen die Auseinandersetzung mitbekommen und die Polizei über den Notruf alarmiert. Der schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzte 61-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei hatte den Bereich abgesperrt und mit Einsatzkräften nach Spuren gesucht und auch solche gesichert, unter anderem auf dem Hof der Werkstatt und an einem an der Straße geparkten Wagen. Im Innern der Halle waren Blutspuren auf dem Boden zu sehen. Vor Ort waren Beamtinnen und Beamte der KTU (Kriminaltechnische Untersuchung), um den genauen Ablauf zu ermitteln. Das Auto wurde unterdessen als Beweismittel sichergestellt und abtransportiert.
Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft beantragte beim Amtsgericht einen Haftbefehl „wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung“. Der zuständige Richter stimmte dem zu. Der 69-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung droht dem Mann eine mehrjährige Gefängnisstrafe. Bis dahin gilt er als unschuldig.