Heckinghausen Verkehrskontrolle: 28 Personen unter Drogeneinfluss

Wuppertal · Die Wuppertaler Polizei hat am Donnerstag (28. Mai 2026) im Bereich Heckinghausen bei einer mehrstündigen Verkehrskontrolle 28 Personen ermittelt, die unter Drogeneinfluss unterwegs waren.

Der 19-Jährige, der vor der Kontrolle flüchtete, wurde in einem Hinterhof gestellt.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Nach Angaben aus dem Präsidium hatten 28 von ihnen „bereits am Nachmittag bis in den frühen Abend vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumiert“. Die anderen waren alkoholisiert. Es wurden entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Die Polizei hatte zwischen 14:30 und 20:30 Uhr mehr als 400 Fahrzeuge und ihre jeweiligen Nutzerinnen und Nutzer kontrolliert. Unterstützt wurde sie dabei von den Polizeibehörden aus Düsseldorf, Aachen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes Wuppertal, ein Richter des Amts- und des Verwaltungsgerichts und ein Blutprobenarzt waren vor Ort. (Bilder)

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Große Verkehrskontrolle in Heckinghausen

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Gleich zu Beginn des Einsatzes versuchte ein 19-jähriger Fahrer eines Yamaha-Rollers, sich der Überprüfung zu entziehen. Ihn verfolgten daraufhin fünf Beamte auf Motorrädern. Nach einer Flucht über mehrere Straßen bog der Mann auf ein Grundstück an der Langerfelder Straße ab, wo er auf einer Schotterfläche mit seinem Roller ins Rutschen geriet und stürzte.

Auch ein Polizist kam mit seiner Maschine zu Fall. „Der Rollerfahrer, der ohne gültige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmittel am Lenker saß, wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht“, heißt es. Dem Mann, der eine geringe Menge an Drogen dabeihatte, wurde eine Blutprobe entnommen. Die Yamaha, an der gefälschte Kennzeichen angebracht waren, wurde sichergestellt.

Ein anderer Mann fiel gleich doppelt auf. Bereits beim ersten Mal musste er eine Blutprobe abgeben, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Dennoch beobachteten ihn die Einsatzkräfte etwas später wieder am Steuer seines Wagens. „Sein Führerschein wurde daraufhin beschlagnahmt und seine Fahrzeugschlüssel sichergestellt“, so das Präsidium.

Ebenfalls eingezogen wurde der mazedonische Führerschein eines Mannes, der in der Vergangenheit bereits ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen war. Der vermeintliche Führerschein entpuppte sich als „plumpe“ Fälschung: „Zur Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesellt sich nun noch eine wegen Urkundenfälschung.“ Insgesamt wurden bei der Verkehrskontrolle sieben Personen festgestellt, die nicht im Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis waren.

Weitere Maßnahmen waren unter anderem „fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Handyverstößen, vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der unsachgemäßen Nutzung von E-Scootern sowie weitere vier Verstöße gegen die gesetzliche Anschnallpflicht“.

(red/jak)