Oberbarmen B7 wegen Protest gegen AfD-Aktion zeitweise blockiert

Wuppertal · In Wuppertal ist am Montagnachmittag (29. Juni 2026) eine Veranstaltung der AfD auf Widerstand gestoßen. Es kam unter anderem auf der Berliner Straße (B7) zu Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei schirmte die Gegendemonstrantinnen und -demonstranten ab.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Hintergrund ist ein im Vorfeld offiziell für den Zeitraum ab 16 Uhr angemeldeter „Spaziergang“ der AfD durch Oberbarmen. Daran sollte die laut SPD als „rechtsextremistisch eingestufte“ Brandenburger Landtagsabgeordneten Lena Kotré teilnehmen, „die mit ihren Kontakten zu Rechtsextremen in Europa und Schweizer Neonazis in Erscheinung getreten ist“.

Zahlreiche Initiativen und Organisationen hatten daraufhin zu für die Zeit von 15 bis 18 Uhr einer Gegenveranstaltung unter dem Titel „Unsere Stadt bietet keinen Platz für Hass und Hetze!“ aufgerufen.

Nachdem die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AfD-Aktion in Richtung der Bereiche Wichlinghauser Straße, Normannenstraße, Langobardenstraße und Schwarzbach losgezogen waren, stießen sie auf die etwa 150 Gegendemonstrantinnen und -demonstranten. Diese wurden von der Polizei, die mit einem größeren Aufgebot im Einsatz war, im Bereich Langobardenstraße / Wichlinghauser Straße gestellt.

Auf der B7 war zeitweise eine Durchfahrt nicht möglich. Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer mussten den Bereich umfahren. Später ging der lautstarke Protest der Gegendemonstrantinnen und -demonstranten auf dem Berliner Platz weiter.

Zu den Initiativen und Organisationen, die sich dem Protest angeschlossen hatten, gehörten: SPD-Unterbezirk Wuppertal, Dr. Ulrike Schrader (Begegnungsstätte Alte Synagoge), Bündnis 90 / Die Grünen - Kreisverband Wuppertal, GEW Wuppertal, Die Färberei, Sozialdienst katholischer Frauen Bergisch Land, Jugendring Wuppertal, CVJM Kreisverband Wuppertal, Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken KV Bergisch Land, Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land, Bündnis Wuppertal stellt sich quer, Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz, CDU-Kreisverband Wuppertal, Omas gegen Rechts, Ev. Kirchenkreis Wuppertal.

(red)