Kippa heißt die kleine Kopfbedeckung aus Stoff, die in der Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof von allen Männern, auch von Nicht-Judengetragen werden muss. Strenggläubige Juden tragen sie auch im Alltag als Ausdruck ihres Glaubens.
In der jüngeren Vergangenheit wurden allerdings wiederholt Juden angegriffen, die die Kippa in der Öffentlichkeit getragen haben. Dagegen stellen sich die Stadt und die Solidargemeinschaft: „Wuppertal steht für Offenheit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Dazu gehört auch, dass in unserer Stadt jeder Mensch das Recht hat, seine Religion frei und ohne Angst auszuüben.“
Die Veranstaltung beginnt am 19. Mai um 17 Uhr an der Synagoge in Barmen (Gemarker Straße / Ecke Parlamentstraße). Nach kurzen Grußworten führt der Demonstrationszug über die Zwinglistraße, den Johannes-Rau-Platz, den Werth zum Alten Markt und von dort über die Zwinglistraße wieder zur Synagoge. Dort gibt es als Abschluss vor dem Café Negev einen Umtrunk.
Während des Zuges tragen die Männer – Juden wie Nichtjuden – Kippa. Wer keine hat, bekommt sie von der jüdischen Kultusgemeinde zur Verfügung gestellt. Auch Frauen ist das Tragen einer Kippa möglich.