„Die Instandsetzung und Modernisierung unserer Straßen sowie die Verlegung neuer Leitungen sind grundsätzlich notwendig und wichtig für die Infrastruktur unseres Stadtteils. Eine derart lang andauernde Störung des Verkehrs auf der zentralen Hauptverkehrsroute durch Cronenberg ist jedoch nicht länger hinnehmbar“, heißt es.
Die Hahnerberger Straße sei die wichtigste Ein- und Ausfallstraße des Stadtteils. „Entsprechend stark sind die Auswirkungen der Baustelle auf den täglichen Verkehr. Insbesondere zu den Stoßzeiten kommt es regelmäßig zu erheblichen Rückstaus und Verzögerungen. Uns erreichen zahlreiche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, wann mit einem Ende der Baustelle zu rechnen ist. Vielen ist nicht mehr nachvollziehbar, weshalb sich die Arbeiten weiterhin so lange hinziehen“, so die Christdemokraten.
Die CDU fordert die Wuppertaler Stadtwerke sowie das Baustellenmanagement der Stadt auf, „die Arbeiten mit höchster Priorität voranzutreiben und schnellstmöglich Transparenz über den weiteren Zeitplan zu schaffen“.
Der Stadtverordnete Alexej Hundt (Vorsitzender der CDU Cronenberg): „Die Störungen des Verkehrsflusses – besonders im Feierabendverkehr – sind nicht nur für Autofahrer eine große Belastung. Auch die Anwohner leiden unter den anhaltenden Staus und den damit verbundenen Beeinträchtigungen. Die Beschwerden aus der Bevölkerung sind daher absolut nachvollziehbar.“
Und weiter: „Längere Fahrzeiten zur Arbeit, zur Schule oder zur Universität sorgen zu Recht für großen Unmut. Gleichzeitig können Einsatzfahrten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst durch die einspurige Verkehrsführung verzögert werden, was im Ernstfall gefährliche Folgen haben kann. Hinzu kommt die ohnehin hohe Belastung durch steigende Spritpreise. An diesen Zustand dürfen wir uns nicht gewöhnen.“
Man erwarte „zeitnah eine klare Kommunikation über den aktuellen Stand der Arbeiten sowie einen realistischen Zeitplan für deren Abschluss. Die Hoffnung auf ein Ende der Arbeiten im April ist uns definitiv zu vage.“