Ronsdorf / Cronenberg Die Fusion der Südhöhen-Gemeinden ist vollzogen

Wuppertal · Aus den vier Gemeinden auf den Südhöhen ist am 1. Januar 2026 die Pfarrei St. Joseph Wuppertal-Ronsdorf (Südhöhen) entstanden. Alle Gremien hatten 2024 zugestimmt.

Die Kirche der Ronsdorfer Gemeinde St. Joseph an der Remscheider Straße.

Foto: UniService Transfer

Sie war Bedingung des Erzbistums dafür, dass die Pfarrei in Zukunft eigenständig bleibt und nicht der großen „Pastoralen Einheit“ angeschlossen wird, die in Wuppertal-Mitte und dem Wuppertaler Westen in den kommenden Jahren entstehen wird.

Pfarrer Norbert Grund wurde am 7. September 2025 in sein neues Amt als leitender Pfarrer auf den Südhöhen eingeführt. Neben dem Pastoralteam aus Norbert Grund, der Gemeindereferentin Theresa Hennecke und den Pfarrvikaren Dr. Paul Mahimadas und Benedikt Sehmetz bleibt Caroline Risters als Verwaltungsleitung des ehemaligen Kirchengemeindeverbands der Pfarrei St. Joseph erhalten bleiben.

Das gilt auch für die Pfarrbüros sowie das Leitungsteam und den Pfarrgemeinderat, der sich aus den vier Gemeinderäten von St. Christophorus, Heilige Ewalde, St. Hedwig und St. Joseph zusammensetzt. Sie werden sich weiter in erster Linie um die pastoralen Belange der Südhöhen bemühen. Diese einzelnen Gemeinderäte werden im März 2026 neu gewählt und stellen je zwei Mitglieder des Leitungsteams, die ergänzt werden durch je ein Mitglied aus dem Kirchenvorstand, dem Kantor der Südhöhen sowie den vier Mitgliedern des Pastoralteams.

Seit 1. Januar 2026 hat vorübergehend der jetzige Kirchenvorstand (KV) von St. Joseph die Zuständigkeit in den rechtlichen und wirtschaftlichen Belangen der fusionierten Pfarrei bis zur Neuwahl im März übernommen. Dem dann neu zu wählenden KV werden aller Voraussicht nach acht gewählte Mitglieder aus den Gemeinden, ein Mitglied aus dem Pfarrgemeinderat und Pfarrer Grund angehören. Dieses Gremium ist dann die rechtliche Vertretung für die Pfarrgemeinde St. Joseph Wuppertal-Ronsdorf (Südhöhen) mit den Gemeinden St. Christophorus, Heilige Ewalde, St. Hedwig und St. Joseph angehören.

„Der Kirchenvorstand wird in seinen Aufgaben durch Ortsausschüsse unterstützt, die er berufen wird, damit sie sich mit ihrer Expertise, die bislang in den Kirchenvorständen zum Tragen kam, um die Belange vor Ort – vor allem um die zahlreichen Gebäude – kümmern“, heißt es. „Dazu wird er ihnen eigene Budgets zuteilen, in deren Rahmen sie eigene Entscheidungen treffen können, damit das Leben vor Ort in gewohnter Weise weitergehen kann.“

Mit der Fusion sind die vier Kindertagesstätten an „Katholino“, die neue Trägergesellschaft des Erzbistums, übertragen worden. An den bestehenden Vernetzungen mit den Gemeinden ändert sich dadurch nichts. Die KiTas bleiben weiterhin „wichtige Angebote der fusionierten, größeren Pfarrei für die Familien vor Ort und grundlegender Teil der Pastoral auf den Südhöhen“.