„Damit mussten wir leider rechnen“, so Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski. Grund sei die nicht erweiterbare, auf 1.500 Personen begrenzte Zuschauerkapazität in der denkmalgeschützten Schwimmoper. „Uns wurde allerdings versichert, dass unser Vorzeigebad im Trainingsstättenkonzept, das noch folgt, weiter berücksichtigt bleibt.
Dafür sei das Stadion am Zoo als Spielstätte für den Fußball und damit fester Teil des Sportstättenkonzeptes bestätigt. „Das ist sehr gut, denn das Land hat von höchster Stelle Fördermöglichkeiten für die Austragungsorte in Aussicht gestellt. Ich verbinde damit natürlich die Hoffnung auf eine Überdachung der Zuschauerplätze auf der Nord, der Gegengerade und der Süd, sollte die NRW-Bewerbung im September erfolgreich sein.“
Szlagowski verweist darauf, dass über den Planungszeitraum von mindestens zehn Jahren weitere olympische Sportarten in das Programm aufgenommen werden können: „Wer weiß, was bis dahin noch für Wuppertal in Frage kommen könnte.“ Als eine der 14 Bewerberkommunen und mit einem Bürgerentscheid-Ergebnis jenseits der magischen 70-Prozent Zustimmung sei man „auf jeden Fall ganz vorne mit dabei“.