Am Samstag auf Gut Einern Wuppertals erste Podiumsdiskussion mit einer KI

Wuppertal · Bereits Ende Mai sorgte KIWI, die KI des Guts Einern, bei einer Probe-Diskussion für Gesprächsstoff. „Stilisiert euch nicht als Opfer. Dass ihr einsam seid, ist eure Verantwortung“, sagte die digitale Teilnehmerin. Ein „Language Model“ am Podiumstisch? Das gab‘s in Wuppertal noch nie.

Andreas Bunge, Annabelle Woltering und Severin Hackspiel (von li.) sowie KIWI, der KI-Luftballon, auf dem Gut Einern.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Tomas Cabanis

Der Talk über die Zukunft der Berufswelt findet dort statt, wo früher jahrzehntelang Bauern ihr Gemüse anpflanzten. In der Freiluftküche auf dem Gut Einern, einem ehemaligen Bauernhof, diskutieren am kommenden Samstag vier ganz unterschiedliche Berufswelt-Kenner: In menschlicher Form anwesend sind IHK-Präsident Henner Pasch, Unternehmer Holger Bramsiepe, der andere Firmen über künstliche Intelligenz berät, sowie IG-Metall-KI-Experte Oliver Dietrich. Digital tritt KIWI auf.

Das Quartett diskutiert am Samstag (25. Juli 2026 ab 18 Uhr über „KI in der Arbeitswelt: Alle ersetzbar. Niemand gefragt?“. Moderiert wird von David J. Becher, der bis 2024 als langjähriger Vorsitzender der Utopiastadt tätig war.

Nach der 90-minütigen Talkrunde, die auch als Podcast aufgenommen wird, können Besucherinnen und Besucher am Lagerfeuer mit den Diskutanten ins Gespräch kommen.

Hinter dem Abend, der vom Projekt „FAB Region“ unterstützt wird, steckt das Team von Gut Einern: Projektentwickler Andreas Bunge („KI ist schrecklich und teilweise faszinierend“), Nachhaltigkeitsmanagerin Annabelle Woltering sowie Severin Hackspiel, der für Digitales zuständig ist.