Fußball-Test: Samstag ab 14 Uhr Liveticker: Wuppertaler SV – Bor. Mönchengladbach

Wuppertal · Der Fußball-Oberligist Wuppertaler SV testet am Samstag (18. Juli 2026) ab 14 Uhr im Stadion am Zoo gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach.

WSV-Trainer Tim Schneider freut sich auf den attraktiven Gegner.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Dirk Freund

Die „Fohlenelf“ reist natürlich ohne die WM-Teilnehmer an. „Nach der langen Pause ist es erst einmal wichtig, dass wir wieder Spielminuten in die Beine wird“, sagt Cheftrainer Eugen Polanski auf der Homepage des Vereins zitiert.

Der 40-Jährige, der den Einsatz des Ex-WSVers Lion Schweers ankündigt, widmet dem Gastgeber warme Worte: „Das Stadion am Zoo ist ein traditionsreicher Spielort mit einer schönen Atmosphäre. Es ist schade, dass der Verein zuletzt schwierige Zeiten erlebt hat. Das wird der Tradition des Vereins und seinen Fans eigentlich nicht gerecht. Für die Wuppertaler Anhänger, aber auch für unsere Fans ist es schön, dass unsere Mannschaft dort zum ersten Mal in diesem Sommer im Einsatz sein wird.“

Rund läuft die Vorbereitung an der Hubertusallee noch nicht. Keine der bisherigen drei Partien (2:2 gegen Hilden, 0:3 bei DV Solingen, 0:1 beim 1. FC Wülfrath) endete mit einem Sieg. Dass sich das gegen Gladbach ändert, damit ist nicht zu rechnen. Allerdings sind die Voraussetzungen für Trainer Tim Schneider nicht einfach. Drei Wochen vor dem Pflichtspielstart stehen erst 16 Akteure unter Vertrag, davon waren bzw. sind drei (Felix Herzenbruch, Dario Biancardi und Kilian Bielitza) verletzt oder angeschlagen. Was beides das Einspielen deutlich erschwert.

Das ist umso notwendiger, als es der Auftakt in sich hat. Zunächst empfängt der WSV im Niederrheinpokal mit der SpVg Schonnebeck einen Ligakonkurrenten (9. August, 15 Uhr), zum Punktspielauftakt müssen die Rot-Blauen zum Regionalliga-Mitabsteiger SSVg Velbert (16. August, 15 Uhr). Erster Heimgegner ist an einem Freitagabend (21. August, 19.30 Uhr) erneut Schonnebeck.

Offizielles Saisonziel ist bislang ein Platz im oberen Drittel. Das Team und die Vereinsstrukturen sollen neu aufgebaut werden. Wie stark die Unterstützung ist, wird die (Heim-)Kulisse zeigen. Sportvorstand Lennart Strufe hofft insgesamt auf bis zu 7.000 Fans.

Unterdessen hofft Ralf Bartsch, Geschäftsführer des neuen Trikotsponsors „Wupper-Küchen“ und gleichzeitig WSV-Verwaltungsrat, auf Rückenwind von den Rängen: „Der WSV ist für den Verein, die Stadt und eine starke Stadtgesellschaft weit mehr als nur ein Sportverein.“

Der Verein befinde sich „in einem wichtigen Erneuerungsprozess und bricht dabei bewusst alte Strukturen auf“. Sein Appell: „Ich hoffe, dass viele Wuppertaler Unternehmerinnen und Unternehmer diesen positiven Aufbruch erkennen und den WSV ebenfalls unterstützen.“