„Wir haben die notwendigen Unterlagen bei der Europäischen Handball Föderation (EHF) in Wien eingereicht“, so BHC-Geschäftsführer Jörg Föste mit Blick auf den Spielort. Zuvor war auch die Wuppertaler Uni-Halle im Gespräch. Da die Klingenhalle nicht für die Bundesliga freigegeben ist, gilt die Rückkehr in die Klingenstadt als Dankeschön an die BHC-Fans in Solingen.
Laut der Solinger Stadtverwaltung muss ein „mehr als 100 Seiten starken Anforderungskatalog“ abgearbeitet werden. „Mit dem Start in die Europapokal-Saison wird die Klingenhalle diesen Anforderungen genügen“, so Georg Röder (Geschäftsführer der Solinger Bädergesellschaft) und Guido Baron-Buß (Leiter des Stadtdienstes Sport und Freizeit). „Wir waren mit dem BHC mehrfach vor Ort und haben die Möglichkeiten ausgelotet. Es gibt noch einiges zu regeln, aber dafür gibt es auch bereits Lösungsvorschläge.“ Dabei gelte es auch die Kosten im Auge zu halten.
Themen sind demnach unter anderem die „Anpassung der Spielfeldmaße, Kamerapositionen für TV-Übertragungen, die Verankerung von Toren, Ballfangnetze, WLAN-Abdeckung, Beschaffenheit von Umkleiden, Presse- und VIP-Räumen und vieles mehr“. Föste: „Wir ziehen hier alle an einem Strang, um gemeinsam außergewöhnliche Partien in der Klingenhalle zu erleben.“
Trainingsauftakt beim BHC 2026/27
Die jeweils drei Heim- und Auswärtsspiele finden ab dem 19. September bis zum 1. Dezember statt. Der BHC war am Montag wieder ins Training eingestiegen. Am Samstag absolviert das Team der Trainer Arnor Gunnarsson und Markus Pütz sein erstes Testspiel – ab 17 Uhr beim Verbandsligisten Brühler TV 1897, der sein 100-jähriges Vereinsjubiläum feiert.