Die Frage lautete: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Wuppertal an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele beteiligt, die entweder im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 stattfinden sollen?“
Der Plan der Stadtverwaltung sieht vor, das Stadion am Zoo (als Trainingsstätte oder für Vorrundenspiele im Fußball) und die Schwimmoper (für das Wasserball-Turnier) einzubringen. Im Vorfeld hatte sich die Politik mehrheitlich dafür ausgesprochen. (Bilder)
Der Olympia-Bürgerentscheid
Damit der Entscheid gültig ist, mussten mindestens 25.400 Menschen, also zehn Prozent der Wahlberechtigten, teilnehmen. Die Quote ist auf jeden Fall erreicht, am vergangenen Freitag waren rund 83.000 Wahlbriefe, die zwischen dem 21. März und dem 28. März postalisch zugestellt wurden, wieder im Rathaus eingetroffen. Sie wurden ab 18 Uhr in der Uni-Halle ausgezählt. Der Ratsbürgerentscheid kostet rund 400.000 Euro. Wuppertal trägt davon etwa 60.000 Euro, den Rest das Land Nordrhein-Westfalen.
„KölnRheinRuhr“ ist eine von insgesamt vier deutschen Bewerbungen neben München, Hamburg und Berlin. Zu der Initiative gehören 17 NRW-Städte (mit Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim, Oberhausen, Pulheim und Recklinghausen) sowie Kiel (Segeln und Freiwasserschwimmen) und Markkleeberg in Sachsen (mit seiner Wildwasseranlage für die Kanuslalom-Wettbewerbe).
Die endgültige Entscheidung, mit wem sich Deutschland bewirbt, fällt am 26. September auf einer Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Endgültig befindet das Internationale Olympische Komitee (IOC). Wann das passiert, ist aber noch offen.