Bereits am 19. Mai 2026 hatte die Rundschau Schneiders Namen ins Rennen um die Nachfolge von Mike Wunderlich geschickt. Aus gutem Grund: Der 44-Jährige steht vor dem letzten Oberliga-Spieltag mit dem VfB Hilden einen Punkt vor Germania Ratingen an der Tabellenspitze – und damit unmittelbar vor dem Aufstieg in die Regionalliga. Am Sonntag (7. Juni) will er mit seinem Team im Auswärtsspiel beim SC St. Tönis den Triumph perfekt machen.
Bleiben wird Schneider in Hilden aber trotzdem nicht. Bereits im März hatte der VfB angekündigt, dass sein Vertrag nicht verlängert wird (wir berichteten). So lag die Vermutung natürlich nahe, dass der WSV auf der Suche nach einem neuen Chefcoach zumindest einmal bei ihm anklopfen würde. Und: Der 44-Jährige, der laut „transfermarkt.de“ in 144 Partien mit Hilden einen Punkteschnitt von 1,92 erreichte, wurde beim letzten Regionalliga-Spiel des WSV gegen den Bonner SC im Stadion am Zoo gesichtet. Was nichts heißen muss, aber eben kann.
Ist er also Mister X? „Wir haben eine Handvoll Kandidaten, es ist definitiv noch nichts entschieden“, so der Verwaltungsratsvorsitzende Dirk Polick auf Anfrage der Rundschau. „Wir hoffen aber, dass wir in Kürze etwas sagen können. Vorher müssen wir final noch etwas klären.“
Gleichzeitig mehreren sich die Hinweise, dass der WSV neben einem Trainer doch auch einen Sportlichen Leiter verpflichten will. Die Variante, dass dies jemand in Personalunion übernimmt, wurde demnach verworfen. Nach Rundschau-Informationen soll es sich dabei um einen Externen handeln, der bislang noch nicht für den WSV tätig war.
Im Hintergrund laufen unterdessen Gespräche mit möglichen Spieler-Neuverpflichtungen. Zunächst einmal sollen aber, das hat absolute Priorität, die ersten beiden Personalfragen beantwortet werden.