Elberfeld Frau stürzt mehrere Meter tief in die Wupper

Wuppertal · Die Wuppertaler Feuerwehr hat am Samstagabend (25. April 2026) eine Frau vom Wupperufer an der Elberfelder Schloßbleiche gerettet. Sie wurde in eine Klinik transportiert.

Der Einsatz am Wupperufer.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Gegen 20:30 Uhr war in der gemeinsamen Leitstelle der Städte Wuppertal und Solingen ein Notruf mit der Meldung eingegangen, dass jemand in unmittelbarer Nähe der Schwebebahn-Haltestelle Döppersberg in die Wupper gestürzt sei. Umgehend machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg und entdeckten die Person an der Überböschung direkt hinter der Station.

Der Rettungsdienst traf über eine fest an der Ufermauer installierte Leiter rasch bei der Verletzten ein und begann damit, sie im Rahmen der Ersten Hilfe zu versorgen. Gleichzeitig wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, an der eine so genannte Schleifkorbtrage befestigt war. Diese wurde dann ans Ufer heruntergelassen. (Bilder)

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Frau stürzt in die Wupper

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Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Die Frau wurde hineingelegt, vorsichtig nach oben auf die Höhe der Fußgängerzone gezogen und anschließend mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer sie durch den Sturz direkt an einer Stütze verletzt wurde, ist bislang noch nicht bekannt.

Warum und von wo aus genau die Frau mehrere Meter in die Tiefe gefallen ist, versucht nun die Polizei zu ermitteln. Sie hat zu diesem Zweck Spuren gesichert sowie Augenzeuginnen und Augenzeugen befragt – auch in der Außengastronomie des Schwebebahn-Haltestellengebäudes.

Während des Einsatzes mussten Polizistinnen und Polizisten unterdessen den Bereich rund um die Schloßbleiche absperren sowie einen Sichtschutz hochhalten, um direkte Foto- und Videoaufnahmen von mehreren Schaulustigen zu verhindern. Im Einsatz waren rund 25 Kräfte der Wuppertaler Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr, zwei Rettungswagen und ein Notarzt.

Hinzu kamen die speziell ausgebildeten Strömungsretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Sie sorgten dafür, dass während der Arbeiten in direkter Nähe des Flusses niemand in Gefahr geriet.

(jak)