Der 44-Jährige war am vergangenen Sonntag mit dem VfB Hilden als Oberliga-Meister in die Regionalliga aufgestiegen. Aus noch nicht bekannten Gründen hatte der Verein bereits im März entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern. Trotzdem holte seine Mannschaft noch Germania Ratingen ein.
Schneider: „Der Wuppertaler SV hat eine besondere Strahlkraft und ein enormes Potenzial. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr klar und vertrauensvoll. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Verein etwas aufzubauen und die Mannschaft intensiv auf die kommende Saison vorzubereiten.“
„In den vergangenen Jahren hat sich Schneider durch seine kontinuierliche Arbeit, seine fachliche Kompetenz sowie seine Entwicklung von Spielern einen hervorragenden Ruf erarbeitet“, so der WSV in einer Stellungnahme. „Tim Schneider war der absolute Wunschkandidat des Wuppertaler SV für die vakante Position des Cheftrainers. Der Verein hat sich nach intensiven Gesprächen frühzeitig und bewusst für ihn entschieden. In den Entscheidungsprozess war auch der neue Sportvorstand bereits eingebunden, dessen offizielle Vorstellung zeitnah erfolgen wird.“
Die Zusammenarbeit sei „langfristig angelegt und auf Kontinuität sowie nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Trainerteam und den Verantwortlichen soll eine Mannschaft geformt werden, die durch Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und eine klare spielerische Identität überzeugt.“
Mit der Verpflichtung setzte man „ein erstes, bewusstes Signal für die kommende Entwicklung. Die Kaderplanung für die neue Saison läuft bereits und wird in den kommenden Wochen weiter konkretisiert.“ Der Trainingsauftakt ist für Ende Juni oder Anfang Juli geplant.