Zwei Veranstaltungen Infos zu den Plänen für das „Lokschuppenareal“

Wuppertal · Die Stadt Wuppertal lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, sich über die Pläne für das Großprojekt „Lokschuppenareal“ in Vohwinkel bei zwei Veranstaltungen zu informieren.

Der Siegerentwurf (von li.): Gunnar Ohrndorf (Geschäftsbereichsleiter für Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität), Susanne Brambora-Schulz (Geschäftsführerin der BUGA Wuppertal 2031), Alexander Clees (Geschäftsführer der Clees-Unternehmensgruppe), Prof. Rolf Westerheide, Vorsitzender des Wuppertaler Gestaltungsbeirates) und Rüdiger Bleck (Leiter des Ressorts Stadtentwicklung und Städtebau).

Foto: Stadt Wuppertal

Das ehemalige Bahnareal in Vohwinkel soll sich in ein modernes Wohnquartier verwandeln und zum „Eingangstor zur Bundesgartenschau“ werden. „Wo einst Züge warteten, entsteht bald Raum für neues Leben. Das Lokschuppenareal zählt aktuell zu den wichtigsten Projekten der Stadtentwicklung in Wuppertal“, so die Stadt.

Auf dem Gelände, das früher der Bahn gehörte, baut die Clees-Unternehmensgruppe rund 450 neue Wohnungen. Während der Bundesgartenschau (BUGA) nutzt die Stadt einen Teil der Fläche zunächst als Ausstellungsfläche.

„Nach der Schau entstehen dort weitere Mehrfamilienhäuser. Ein neuer Quartierspark bleibt den Menschen dauerhaft erhalten und bettet die Gebäude in viel Grün ein. Das gesamte Viertel soll mit möglichst wenigen Autos auskommen“, heißt es.

Damit die Bagger rollen können, muss die Stadtverwaltung einen Bebauungsplan aufstellen sowie den Flächennutzungsplan ändern. Die Bezirksvertretung Vohwinkel und das Ressort Bauen und Wohnen stellen dieses Vorhaben nun der Öffentlichkeit vor: „Interessierte erfahren bei den Terminen alles über die rechtlichen Hintergründe und den zeitlichen Ablauf. Die Planer erklären zudem, wie das Quartier in das Gesamtkonzept der BUGA passt. Alle Gäste können direkt Fragen stellen und eigene Anregungen für das neue Viertel geben.“

Die erste Veranstaltung beginnt am 18. Mai 2026 (Montag) um 18 Uhr im Gemeindezentrum der Evangelischen Gemeinde an der Gräfrather Straße 15. Ein zweiter Termin mit identischen Inhalten findet am 1. Juni (Montag) um 19 Uhr am selben Ort statt. Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich.

Damit alle Gäste den Ausführungen problemlos folgen können, übersetzen Gebärdendolmetscher den Termin am 18. Mai. Zudem erstellt ein Team an diesem Abend eine Live-Mitschrift für das Publikum.