„Mit großer Verwunderung erfuhren Mandatsträger und Öffentlichkeit am Mittwoch auf der Sitzung der Bezirksvertretung Vohwinkel, dass der zentrale Lienhardplatz für die Zeit der BUGA 3031 Stell- und Wendeplatz für die Shuttle-Busse werden soll. Das sei alternativlos, so die BUGA-Chefin Brambora-Schulz auf dieser Sitzung“, wundert sich Dieker-Brennecke. Bei der sehr gut besuchten Bürgerbeteiligung zur BUGA 2031 in Vohwinkel vor drei Wochen sei davon keine Rede gewesen.
„Diesen Plan hat man dort der Vohwinkler Öffentlichkeit vorenthalten“, moniert Dieker-Brennecke. „Frau Brambora-Schulz spielt hier offenbar nicht mit offenen Karten.“ Schon die beabsichtigte Umwandlung des landschaftsgeschützten Buntenbecker Feldes an Bahnstraße in einen BUGA-Großparkplatz habe in Vohwinkel „großen Unmut“ hervorgerufen.
Die BV habe diesen Plan abgelehnt. „Vohwinkel will diesen Großplatz nicht“, erklärt der BSW-Vertreter. Dass nun „zusätzlich der BUGA-Shuttle-Verkehr in die schon jetzt überlastete Vohwinkler Innenstadt geholt“ werden solle, stoße auf völliges Unverständnis: „Hier bahnt sich eine Verkehrskatastrophe an.“
Während der Zeit der BUGA könne der Lienhardplatz nicht mehr anders genutzt werden. „Das wird der kleine Vohwinkler Wochenmarkt nicht überleben“, prophezeit Dieker-Brennecke.
Auch andere Veranstaltungen „wie die Kirmes, das Kirchenfest, das beliebte Weinfest und eventuell auch der Vohwinkel-Tag“ stünden damit zur Disposition: „Das geht an die Vohwinkler Identität. So wird die BUGA 3031 immer mehr zu einer Belastung für Vohwinkel.“