Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Frühzeitige Planung für BUGA-Schienenverkehr beschlossen

Wuppertal · Der Schienenverkehr mit Blick auf die Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal soll frühzeitig geplant werden. Das hat der zuständige Ausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) auf Antrag der Grünen einstimmig beschlossen.

Planungsskizzen für die BUGA.

Foto: Christoph Petersen

Konkret bezieht sich der Antrag auf den reibungslosen und verlässlichen Transport zur BUGA für Menschen aus anderen Städten und Regionen, unter anderem durch Zusatzhalte und Verstärkerfahrten der betroffenen Linien.

Im Gespräch ist demnach die Neuschaffung der RE-Linie Bochum – Hagen – Wuppertal – Köln, die einen Halbstundentakt in Fahrtrichtung Köln bedeuten würde. Im Fokus steht auch der möglichst Kohlendioxid-neutrale Verkehr, „sowohl hinsichtlich der Strecke der S7, aber auch hinsichtlich des Vermeidens von Parkflächen und zusätzlichem KFZ-Verkehr“, so die Grünen.

Leon Kröck und Timo Schmidt (grüne Vertreter für Solingen und Wuppertal im VRR): „Die BUGA wird ein Großereignis, das hoffentlich dazu führen wird, dass viele Menschen unsere bergische Region neu entdecken. Wir sind als Bergisches Städtedreieck in allen Bereichen touristisch attraktiv: Der Naturraum ist außergewöhnlich, das kulturelle und auch das gastronomische Angebot sind vielfältig, bunt und anspruchsvoll. Wir verfügen mit dem Bergischen Ring über eine gute verkehrliche Anbindung untereinander – und wir leben ein tolerantes, offenes und vielfältiges Miteinander. Was will man mehr?“

Die Infrastruktur ermöglicht den Menschen „ein bequemes Nutzen der Angebote unserer drei Städte. Die BUGA ist Ansporn, den Schienenverkehr schon heute für 2031 so zu planen, dass wir den Besucherinnen und Besuchern umweltfreundliche Mobilität bieten können. Es ist ein guter Schritt hin zu mehr bergischem Denken, dass wir diesen Antrag erfolgreich durchbringen konnten.“

Man wolle aber „mehr bergisch. Gemeinsam sind wir stärker als allein: kulturell, verkehrlich, sportlich und politisch. Damit die Stimme des Bergischen etwa im Wettbewerb um Fördermittel endlich in gebührender Weise gehört wird. Dafür geht der VRR jetzt auch in den Austausch mit dem Verkehrsministerium und hofft dort auf gute Unterstützung, um das Städtedreieck für 2031 fit zu machen.“