Fußball-OL: 1:3 (0:3) gegen Schonnebeck WSV wieder 0:3 zurück – diesmal aber ohne Happy End

Wuppertal · In der Fußball-Oberliga hat der Wuppertaler SV die ersten Punkte der Saison verpasst. Die Rot-Blauen unterlagen am Freitagabend (21. August 2026) der SpVg Schonnebeck mit 1:3 (0:3). Ins Stadion am Zoo kamen 1.755 Fans, darunter 211 unter 18 Jahren mit freiem Eintritt.

WSV-Keeper Fotios Adamidis musste oft hinter sich greifen.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Dirk Freund

Beim WSV waren Duje Goles und Brightney Igbinadolor nach ihren Verletzungen wieder im Kader. Sie saßen zunächst auf der Bank. Trainer Tim Schneider unterbrach seinen zweiwöchigen Familienurlaub und betreute das Team. Bei Schonnebeck war Yan Marcos Friessner Montas, der im Niederrheinpokal (7:6 für den WSV nach Elfmeterschießen) die ersten drei Tore erzielt hatte, rechtzeitig fit.

Im Gegensatz zum Pokalmatch begannen die Rot-Blauen defensiv. In der 7. Minute stürmte WSV-Keeper Fotios Adamidis weit aus seinem Kasten, um zu retten. Wie im Pokal geriet der WSV in Rückstand, diesmal aber früher. Nach einer Hereingabe von Friessner Montas vollendete Niko Bosnjak, der in Partie eins verletzt fehlte, zum 0:1 (11.). (Bilder)

Bilder: Wuppertaler SV unterliegt SpVg Schonnebeck
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WSV unterliegt Schonnebeck

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Es kam noch derber: Serhat Kacmaz foulte Friessner Montas im Strafraum, den Elfmeter verwandelte Bosnjak zum 0:2 (15.). Der WSV war sichtlich geschockt und kam kaum nach vorne. Schonnebeck stand defensiv sicher. Adamidis verhinderte gegen Friessner Montas, der frei durch war, das 0:3 (28.). Und auch gegen Denzel Oteng Adjei war er zur Stelle (29. Minute).

Auch Youssef Kamboua scheiterte an Adamidis (39.), der aber trotzdem wieder überwunden wurde. Eine Ecke von Tim Kuhlmann landete im WSV-Tor. Der Keeper bekam den Ball erst hinter der Linie zu fassen – 0:3 (41.). So ging es dann auch in die Kabinen.

Trainer Tim Schneider reagierte zum zweiten Durchgang mit einem Dreifach-Wechsel: Duje Goles, Sam Sausmikat und Arian Amyn kamen für Fabrizio Fili, Kilian Bielitza und Kacmaz. Schonnebeck blieb gefährlich. Ein Schuss von Friessner Montas rauschte über die Latte (49.). Ein Lebenszeichen sendete Sausmikat, dessen Schuss knapp links am Tor vorbeizischte (53.).

Der WSV wurde offensiver. Amyn und Sausmikat zogen aber gegen Torwart Lukas Kingk den Kürzeren (54.). Adamidis parierte gegen Bosnjak (57.). Das Spiel verlief nun etwas ausgeglichener. Arlind Bayrami ersetzte Subaru Nishimura (63.). Semir Saric wurde in letzter Sekunde gestoppt (69.). Linus Fröhlich traf aus der Distanz nicht (72.). Der letzte Wechsel war der von Igbinadolor für Lajqi (75.).

Der WSV versuchte es weiter, aber Schonnebeck stand stabil und verteidigte den komfortablen Vorsprung. Der Ehrentreffer gelang aber noch. Amyn verwandelte einen an ihm selbst verursachten Elfmeter zum 1:3 (88.). Die Punkte waren trotzdem weg.

Weiter geht es für den WSV am übernächsten Sonntag (30. August) ab 15:30 Uhr beim FC Büderich und am 4. September im Stadion am Zoo gegen BW Dingden (19:30 Uhr).

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