Einlass ist ab 14 Uhr (Anstoß 15 Uhr), der Eintritt kostet fünf Euro pro Person. „Die Einnahmen werden – wie im Pokal üblich – zwischen Heim- und Gastverein geteilt“, so der WSV. Im Barmer Bahnhof können gekühlte Getränke erworben werden.
Der WSV darf keine Fans ins Stadion am Zoo lassen. Dazu hat ihn die Verbandsspruchkammer verurteilt. Grund ist die Randale beim Pokalspiel der vergangenen Saison in Büderich (die Rundschau berichtete). Der WSV hat das Urteil akzeptiert. Ein Einspruch wäre ohnehin wohl aussichtslos gewesen.
Schonnebeck war allerdings nicht glücklich. Zwar seien Sanktionen nach Verfehlungen grundsätzlich in Ordnung, so der Verein in einer Stellungnahme gegenüber dem Fußballportal FuPa, aber: „Ein Pokalspiel ist sportlich und wirtschaftlich immer ein gemeinsames Ereignis beider Vereine. Wenn ein Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wird, betrifft das deshalb nicht nur den Heimverein, sondern automatisch auch den Gegner.“
Und: „Durch die übliche Einnahmenteilung im Niederrheinpokal entgehen der Spielvereinigung Schonnebeck Einnahmen, obwohl weder unser Verein noch unsere Zuschauerinnen und Zuschauer etwas mit dem zugrunde liegenden Fehlverhalten zu tun hatten.“ Man bitte daher um eine „faire Entschädigungsregelung“. Wie die hätte aussehen können, war allerdings unklar. Schließlich weiß niemand, wie viele Fans tatsächlich gekommen wären. Und: Der Gastgeber kann Kosten wie die für den Ordnungs- und Sanitätsdienst sowie die Schiedsrichter von den Einnahmen abziehen.
Sportvorstand Lennart Strufe hatte am Dienstag gegenüber der Rundschau eine Einigung bestätigt. Ob die neben dem Public Viewing weitere Zahlungen umfasst, ist nicht bekannt.
Der WSV, bei dem Teile der Fan-Szene in der vergangenen Saison während der Regionalliga-Spiele bei Fortuna Köln und den Sportfreunden Siegen Toilettenanlagen beschädigt hatten, hofft spätestens nach dem Urteil auf einen Lerneffekt. Die Fans sollten die Mannschaft intensiv unterstützen, andere Aktionen würden dem Verein dagegen schaden, sagte Strufe der Rundschau.