Die Stimmen nach dem Spiel WSV-Sportchef Strufe: „Das war ein klarer Rückschritt“

Wuppertal · Mit der Partie gegen Arminia Bielefelds U21 hat der Fußball-Oberligist Wuppertaler SV die Vorbereitung abgeschlossen – und das mit einer klaren 0:4-Niederlage. Die Stimmen nach der Partie im Stadion am Zoo.

WSV-Trainer Tim Schneider.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Dirk Freund

Trainer Tim Schneider mochte den Auftritt nicht schönreden. „Das war schon sehr enttäuschend. Natürlich haben wir uns bewusst einen starken Gegner ausgesucht mit Spielern, die alle unter Profibedingungen trainieren und Ambitionen haben. Trotzdem haben wir nicht gezeigt, was wir sehen sollten.“

Man werde, so der 44-Jährige, über die „Art und Weise“ sprechen – „über das, was gut war, und das, was nicht so gut war“. Und was war schlecht? „Darüber möchte ich nicht reden, um Schonnebeck (der Pokalgegner am 9. August, Anm. der Red.) nicht in die Karten zu spielen.“ Und was war gut? „Nicht viel ...“ (Bilder)

Auch Sportvorstand Lennart Strufe verließ das Stadion am Zoo nicht gut gelaunt und mit klaren Worten: „Es war enttäuschend, wie wir aufgetreten sind. Wir wollten einen weiteren Entwicklungsschritt machen, aber das war ein klarer Rückschritt.“ Dabei gelte es allerdings zu beachten, „dass wir eine junge Truppe haben“ und „dass eine Entwicklung nicht immer linear nach oben verläuft, sondern es auch Einbrüche gibt“.

Um die möglichst zu vermeiden, sollen noch zwei weitere Spieler her – für das defensive Mittelfeld und die Außenbahn. „Ich bin in konkreten Gesprächen und hoffe, dass wir sie in der kommenden Woche abschließen können. Aber ganz klar ist das noch nicht.“

Ebenso enttäuschend war die Zuschauerzahl. Nur 368 Fans wollten die Generalprobe im Stadion am Zoo verfolgen. Noch weniger werden es am übernächsten Sonntag (9. August, 15 Uhr), wenn gegen Schonnebeck der Fanausschluss als Strafe der Ausschreitungen im vergangenen November in Büderich greift.

Das nächste Heimspiel ist erst am 21. August um 19:30 Uhr, wenn es wieder gegen Schonnebeck dann um Punkte geht. Dazwischen liegt noch der Oberliga-Auftakt am 16. August bei der Spielvereinigung Velbert (15 Uhr).

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