In Richtung Sonnborner Kreuz Nach Unfällen: Burgholztunnel ist wieder freigegeben

Wuppertal · Ein Mann ist am späten Montagabend (25. August 2026) mit seinem Wagen im Wuppertaler Burgholztunnel verunglückt. Mehrere Autos und ein Motorrad fuhren anschließend am Stauende aufeinander.

Symbolbild.

Foto: Christoph Petersen

Nach Angaben aus dem Polizeipräsidium war ein Verkehrsteilnehmer gegen 23:30 Uhr in Richtung Sonnborner Kreuz unterwegs. Mutmaßlich wegen überhöhter Geschwindigkeit (erlaubt sind 60 km/h) verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Ihm gelang es nicht mehr, ihn wieder in die Spur zu bringen. Stattdessen kollidierte der Pkw mehrmals mit den Wänden des Tunnels, bis er stehen blieb.

Der alarmierte Rettungsdienst untersuchte und behandelte den Mann sowie seine beiden Beifahrer, die sich leichte Verletzungen zugezogen. Der Burgholztunnel wurde für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen in Richtung Sonnborn komplett gesperrt. Die Polizei sicherte die Spuren auf der Fahrbahn und an den Wänden und beschlagnahmte das Auto für weitere Untersuchungen. Gegen den Fahrer wurde eine Strafanzeige angefertigt. Die Höhe des an dem Wagen und am Bauwerk entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Als Folge der Sperrung bildete sich ab dem vorgelagerten Tunnel Hahnerberg ein Stau. Mit erheblichen Folgen. An dessen Ende nahmen insgesamt sechs Autofahrerinnen beziehungsweise Autofahrer sowie ein Motorradfahrer die Situation zu spät wahr. Die Wagen und das Motorrad stießen zusammen.

Eine Frau war in ihrem Auto eingeklemmt. Die Wuppertaler Feuerwehr befreite sie. Nachdem sie im Rahmen der Ersten Hilfe versorgt worden war, wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Über ihren genauen Gesundheitszustand liegen keine Informationen vor.

Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz am Morgen. Die für den Burgholztunnel zuständige Autobahnpolizei war dagegen vor Ort noch länger beschäftigt. Sie konnte den Tunnel erst am Vormittag wieder freigeben.

(red)