Zudem wurden die in die Jahre gekommene Schaukel ausgetauscht und eine neue „Pferdekutsche“ integriert. „Um den nötigen Fallschutz für die kleinen Ritter und Burgfräulein zu gewährleisten, wurde die Sandfläche der Anlage erweitert. Nachhaltig gedacht: Der dabei ausgehobene Boden wurde direkt vor Ort wiederverwendet. Er dient nun als neue Wallanlage, die die Burg im hinteren Bereich symbolisch vor ,feindlichen Angriffen‘ schützt“, so die Verwaltung.
Möglich gemacht wurde die Maßnahme durch eine Finanzierung der Bezirksvertretung Cronenberg. Sie unterstützte den Spielgeräteersatz mit 90.000 Euro aus GfG-Mitteln (Gemeindefinanzierungsgesetz). Die verbleibenden Restkosten von rund 6.000 Euro wurden aus Eigenmitteln der Verwaltung gedeckt.
Komplett fertiggestellt ist das Areal noch nicht ganz: Es stehen noch die Bepflanzung der neuen Wallanlage, eine Baumpflanzung sowie die Ergänzung der Einsaat aus.
„Aufgrund der aktuellen Sommer-Wetterbedingungen wird dieser grüne Feinschliff im kommenden Herbst umgesetzt, um ein optimales Anwachsen der Pflanzen zu garantieren. Dem Spielspaß tut dies ab sofort jedoch keinen Abbruch – die Burg ist offiziell zur Erstürmung freigegeben“, erklärt das Rathaus.