Umzug vom Wall zum Hauptbahnhof WSW-Kundencenter vollziehen „Perspektivwechsel“

Wuppertal · Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) richten ihren Kundenservice nach eigenen Angaben „grundlegend neu aus“. Strategie der Kundencenter sei es, „Energie- und Mobilitätsservices einfacher, integrierter und näher am Alltag der Menschen zugänglich zu machen“.

Das Elberfelder Kundencenter der WSW zieht vom Wall in den Hauptbahnhof.

Foto: WSW/Frank Gleitsmann

Im Mittelpunkt stehe dabei ein „Perspektivwechsel: weg von spartenbezogenen Angeboten, hin zu einem ganzheitlichen Serviceverständnis aus Sicht der Kundinnen und Kunden. Energie- und Mobilitätsthemen werden bewusst zusammengeführt, Servicezugänge vereinheitlicht und Ansprechpartner klar gebündelt. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das: weniger Komplexität, kürzere Wege und ein Service, der ihre Anliegen ganzheitlich betrachtet – unabhängig davon, ob es um Strom, Wasser, Tickets oder kombinierte Fragestellungen geht.“

Mit dem Einzug in das traditionsreiche Concordia-Haus in auf dem Werth sei ein moderner, barrierefreier Servicestandort geschaffen und zugleich ein prägendes Bauwerk der Stadt neu belebt worden. Das Kundencenter im Concordia-Haus stehe exemplarisch für den neuen Anspruch der WSW: „persönliche Beratung, digitale Services und integrierte Angebote an einem zentralen Ort“.

Mit dem Umzug des Kundencenters Elberfeld vom Standort Wall in das denkmalgeschützte Gebäude des Wuppertaler Hauptbahnhofs wollen die WSW nun den zweiten und abschließenden Schritt vollziehen: „Am Döppersberg – einem der zentralen Mobilitätsknotenpunkte der Stadt – entsteht im Herbst eine weitere moderne, barrierefreie Anlaufstelle, die den neuen Serviceansatz konsequent fortführt und vervollständigt.“

Auf rund 340 Quadratmetern bündeln die WSW am Hauptbahnhof demnach künftig „persönliche Beratung, digitale Erreichbarkeit sowie sämtliche Energie- und Mobilitätsangebote an einem Ort. Kundinnen und Kunden erhalten dort für alle Anliegen einen zentralen Zugang zu den Leistungen der WSW – vernetzt, übersichtlich und nah am urbanen Leben“.

„Mit unseren beiden Kundencentern im Concordia-Haus und am Hauptbahnhof setzen wir eine klare strategische Entscheidung um: Wir denken Service aus der Perspektive unserer Kundinnen und Kunden – integriert, verständlich und alltagsnah“, so der WSW-Vorstandsvorsitzende Markus Hilkenbach. „Der Standort am Döppersberg vervollständigt diese Strategie. Er steht sinnbildlich für unseren Anspruch, Energie- und Mobilitätsdienstleistungen stärker miteinander zu verbinden und dort präsent zu sein, wo sich das Leben in der Stadt bündelt.“

Der historische Gebäudekomplex am Döppersberg werde weiter belebt und entwickele sich „zu einem zentralen Ort für Service, Mobilität und öffentliche Dienstleistungen. In direkter Nachbarschaft haben sich bereits zahlreiche städtische Servicestellen angesiedelt – kurze Wege und eine hohe Aufenthaltsqualität inklusive“, so die WSW.

Investor Markus Bürger: „Das Kundencenter der WSW ist ein hochwertiges Angebot, das hervorragend in das Nutzungskonzept für den Hauptbahnhof passt.“ Das denkmalgeschützte Gebäude wird zudem durch einen historischen Schwebebahnwagen ergänzt, der dauerhaft in das Gebäude integriert wird und die Verbindung von Geschichte und Zukunft sichtbar macht.

Gezahlt werden kann beiden Kundencentern bereits jetzt ausschließlich bargeldlos. Man setze „auf effiziente, sichere und zeitgemäße Prozesse – mit kürzeren Wartezeiten für Kundinnen und Kunden und modernen Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende“, so das Unternehmen.