Jahresabsschluss 2025 Sparkasse sieht sich „nach wie vor gut aufgestellt“

Wuppertal · Die Sparkasse Wuppertal blickt „weiter positiv in die Zukunft“. Das hat das Kreditinstitut am Mittwoch (11. Februar 2026) auf einer Pressekonferenz zum Jahresauftakt mitgeteilt.

Von li.: Patrick Hahne, Axel Jütz und Holger Iborg.

Foto: Sparkasse Wuppertal

Auch in einer Zeit, die so stark vom Wandel geprägt sei wie selten zuvor, sei das Ziel, mit „dauerhaftem Vertrauen, persönlicher Nähe und verlässlicher Sachkompetenz“ dazu beizutragen, „den Wuppertalerinnen und Wuppertalern eine lebenswerte Zukunft in der Stadt zu ermöglichen“, so der Vorstandsvorsitzende Axel Jütz, Vorstandsmitglied Patrick Hahne und das stellvertretende Vorstandsmitglied Holger Iborg.

Das Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten – gut aufgestellt in allen Lebenslagen“ gelte für Privatkundinnen und -kunden, Akteurinnen und Akteure der regionalen Wirtschaft und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse gleichermaßen. „Wir bauen weiter auf den Erfolgen auf, die wir bereits erzielt haben“, sagte Axel Jütz. „Trotz der Rahmenbedingungen, die uns durchaus vor die eine oder andere Herausforderung gestellt haben und weiterhin stellen werden, sind wir mit dem Jahr 2025 zufrieden.“

So habe man beispielsweise die Erreichbarkeit für die Kundinnen und Kunden weiter verbessert. Fast neun von zehn Angelegenheiten ließen sich demnach direkt im ersten Kontakt lösen. Damit schneide man auch im Wettbewerbsvergleich sehr gut ab. Das neue Beratungs-Center, das im Sommer am Islandufer eröffnet, unterstreiche diese Botschaft.

Geldgeschäfte werden zunehmend digital

„Beim 2023 eingeführten Video-Service gab es im vergangenen Jahr mehr Standorte sowie deutlich mehr Gespräche. Die Nutzung des Chatbots legte gegenüber 2024 um fast 85 Prozent zu, und auch die Nutzung von Sparkassen-App und Internet-Filiale wächst weiterhin dynamisch. Bei den Zahlungsverfahren ist die Sparkassen-Card auf dem Vormarsch. Das liegt auch daran, dass sie mittlerweile weltweite Kartenzahlungen ermöglicht. Allein der internationale Umsatz mit den Karten hat sich um fast 40 Prozent erhöht“, heißt es. Die Anzahl der Transaktionen mit Smartphone und Co. via Android stieg 2025 laut Sparkasse auf mehr als 915.000 – ein Plus von fast 64 Prozent.

Finanzielle Vorsorge bleibt wichtiges Thema

Das Neugeschäft der privaten Wohnungsbaudarlehen wuchs 2025 im Vergleich zu 2024 um mehr als 19 Millionen auf knapp 355 Millionen Euro. Darin zeigen sich laut Holger Iborg die Einflüsse unter anderem steigender Preise, Angebotsverknappung, des hohen Zinsniveaus sowie hoher Bau-und Energiekosten. „Unser Fokus liegt auf soliden Finanzierungen und guter Beratung. Das ist im Sinne unserer Kundinnen und Kunden und stärkt die Qualität unseres Kredit-Portfolios. Wir haben voriges Jahr mehr als 1.700 Menschen dabei unterstützt, sich einen Traum rund um die Immobilie zu erfüllen, vom Kauf bis zur Sanierung.“ Der Bestand der privaten Wohnungsbaudarlehen blieb rund 2,8 Milliarden Euro 2025 stabil.

Starker Zuwachs im verwalteten Vermögen

Deutlich auf Wachstum stehen hingegen die Zeichen bei den Vermögensverwaltungslösungen der Sparkasse. Insgesamt lag die Summe des verwalteten Vermögens zum Ende des Jahres 2025 bei rund 847 Millionen Euro. Sowohl „Wuppertal Premium Invest“ als auch „Wuppertal Smart Invest“, die Robo-Advice-Lösung für kleinere Beträge, verzeichneten mittlere zweistellige Wachstumsraten. Die Festzinsanlagen wiesen im selben Zeitraum ein Plus von rund 62 Millionen Euro aus, ihr Volumen stieg auf 569 Millionen Euro.

Transformationsbegleitung im Strukturwandel

Für die bergische Wirtschaft ist Zukunftsfähigkeit mit Blick auf die konjunkturelle Lage essenziell. „Unsere Aufgabe, die Unternehmen im Strukturwandel in ihrer Transformation zu begleiten, nehmen wir ernster denn je“, sagte Patrick Hahne. Im Neugeschäft der gewerblichen Investitionsdarlehen erzielte die Sparkasse 2025 ein Plus von mehr als 38 Prozent: Die Summe lag bei rund 394 Millionen Euro. Der Bestand legte mit mehr als 40 Millionen Euro leicht zu.

Hahne: „Mit einem Volumen von fast 1,7 Milliarden Euro gewerblicher Investitionsdarlehen liegen wir weiterhin ganz vorn in der Finanzierung des Mittelstandes.“ Auch Start-ups würden der Sparkasse vertrauen: Allein 2025 begleiteten die Expertinnen und Experten 76 Vorhaben, aus denen rund 200 neue Arbeitsplätze entstanden.

Die Sparkasse, die fast 1.200 eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, unterstützt traditionell mit unterschiedlichen Förderaktivitäten. 2025 kamen über Spenden, Sponsoring und die von der Sparkasse betriebene Plattform „WirWunder“ wieder rund fünf Millionen Euro zusammen. Darüber hinaus ermöglichte die Sparkasse den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitstag im Ehrenamt: 150 Freiwillige machten sich mit rund 650 Arbeitsstunden für 15 lokale Institutionen stark.

2026: Entschlossen und engagiert

„Wir haben im vergangenen Jahr viel bewegt. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter“, kündigte Axel Jütz an. „Das gute Leben in Wuppertal sichern, auf nachhaltiges, gesundes Wachstum setzen und den Versorgungsauftrag auch in Zukunft weiter erfüllen“ – diese Erfolgsstrategie bestimmt laut dem Vorstandsvorsitzenden zufolge das noch junge Jahr 2026.„Entschlossen und engagiert stehen wir den Menschen in Wuppertal auch weiterhin zur Seite. Für die Zukunft sehen wir uns nach wie vor gut aufgestellt – indem wir auch in diesen herausfordernden Zeiten unsere Ziele und Werte nicht aus den Augen verlieren und gerade jetzt zusammenstehen: als Team in der Sparkasse wie auch als Gemeinschaft in Wuppertal.“