Stadt bittet um rechtzeitige Absage Einwohnermeldeamt: 25 Termine nicht wahrgenommen

Wuppertal · Die Stadt Wuppertal bittet darum, Termine beim Einwohnermeldeamt, die nicht wahrgenommen werden, rechtzeitig abzusagen.

Das Einwohnermeldeamt sitzt nun in der Ex-Bundesbahndirektion am Döppersberg.

Foto: Achim Otto

199 Anträge für Personalausweise, 170 Anträge für neue Reisepässe und 11 vorläufige Personalausweise – die Bilanz des zweiten Service-Samstages am 14. Februar in der ehemaligen Bundesbahndirektion weist nach Angaben der Verwaltung etwas weniger erledigte Anliegen aus als am Samstag zuvor: „Eine Ursache: Sechs Prozent oder 25 der insgesamt 405 Bürgerinnen und Bürger mit gebuchtem Termin sind nicht erschienen.“

„Es würde allen helfen, wenn solche Termine abgesagt würden, damit sie neu vergeben werden können“, appelliert Jochen Siegfried (Leiter des Bürgeramtes). „Dazu gibt es im Reservierungssystem eine einfache Mailfunktion.“

In der zusätzlichen Öffnungszeit von 8 bis 13 Uhr wurden von den freiwillig eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 380 Dokumente bearbeitet werden – in der Vorwoche waren es 442.

Der Service-Samstag war der zweite von fünf Wochenend-Einsätzen, die das EMA-Team freiwillig leistet, um zusätzliche Termine für die Bürgerinnen und Bürger anbieten zu können. Weitere Service-Samstage sind am 21. und 28. Februar sowie am 7. März jeweils von 8 Uhr bis 13 Uhr in der ehemaligen Bundesbahndirektion am Döppersberg. Die Termine für die folgenden drei Service-Samstage werden fortlaufend im Reservierungssystem freigegeben.

In diesen Servicestunden können Anträge für Pässe und Personalausweise gestellt werden, denn gerade diese Anliegen sind aktuell besonders nachgefragt. So soll der Termin-Rückstau durch fehlendes Personal gerade vor den Osterferien spürbar abgemildert werden.

Stadtdirektor Matthias Nocke und Personaldezernentin Dr. Sandra Zeh dankten dem EMA-Team für seinen erneuten Einsatz: „Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, die von hoher Fluktuation geprägte Personalsituation wieder zu verstetigen und die Arbeitsplätze in unseren Publikumsbereichen attraktiver zu machen.“