Briefe von Leserinnen und Lesern „Selbst verursacht und selbst entschieden“

Wuppertal · Betr.: Leserbrief „Ohne Warteraum – kundenfreundlich ist das nicht“, Rundschau-Online vom 7. Februar 2026

Das Innere der ehemaligen Bundesbahndirektion.

Foto: Tomas Cabanis

„Warum kein Warteraum“ bei der Bundesbahndirektion Elberfeld? Für ewig Nörgelnde, die sich selbst nicht organisieren können? Der Beschwerdeführer hat einen Termin um 10 Uhr, ist aber „wegen der bekannten Parkplatz-Situation“ schon um 9:10 Uhr am Eingang der Bundesbahndirektion, wo ihm der Einlass erst um 9:45 Uhr gewährt wird.

„Bekannte Parkplatz-Situation“? Es gibt im Umkreis von zehn Minuten Fußweg sechs (!) Parkhäuser, zwei am Hauptbahnhof, eins unterhalb des ehemaligen Kaiserhofs, zwei in der Hofaue, eins am Kipdorf – insgesamt Hunderte Parkplätze. Und wenn eine Zeit bis zum Einlass überbrückt werden muss, stehen Cafés und Bäckereien im direkten Umfeld der Bundesbahndirektion zur Verfügung.

Dass er dann „mit weiteren 25 Leidensgenossen und -genossinnen“ in eisiger Kälte vor der Tür steht, hat er selbst verursacht und selbst entschieden. Meine Güte – immer dieses ungerechtfertigte Gemoppere, es geht mir auf die Nerven und lässt mich diese Zeilen schreiben.

Wolfdietrich Bruns

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