In der zusätzlichen Öffnungszeit von 8 bis 14 Uhr wurden damit von den freiwillig eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 442 Dokumente bearbeitet. Das Team war nach Angaben der Verwaltung eine Stunde länger als angekündigt im Einsatz, um alle Anliegen zu erledigen. Bei 181 Dokumenten ließen die Antragstellerinnen und Antragsteller außerdem Fotos des Point-ID direkt in der Behörde anfertigen.
Der Service-Samstag war der erste von fünf Wochenend-Einsätzen, die das EMA-Team freiwillig leistet, um zusätzliche Termine für die Bürgerinnen und Bürger anbieten zu können. Weitere Service-Samstage sind am 14., 21. und 28. Februar sowie am 7. März jeweils von 8 Uhr bis 13 Uhr in der ehemaligen Bundesbahndirektion am Döppersberg. Die Termine für die folgenden vier Service-Samstage werden fortlaufend im Reservierungssystem freigegeben.
In diesen Servicestunden können Anträge für Pässe und Personalausweise gestellt werden, denn gerade diese Anliegen sind aktuell besonders nachgefragt. So soll der Termin-Rückstau durch fehlendes Personal gerade vor den Osterferien spürbar abgemildert werden.
Stadtdirektor und Ordnungsdezernent Matthias Nocke dankte dem EMA-Team: „Die Freiwilligenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Samstag zeigt, wie stark unser Team trotz der personellen Unterbesetzung zusammenhält und Verantwortung übernimmt, um wichtige Verwaltungsprozesse zeitnah abzuwickeln.“ Für langfristig wirksame Service-Verbesserungen müsse es allerdings gelingen, die Attraktivität der Verwaltungs-Arbeitsplätze im Front-Office, also in den Publikumsbereichen, im Vergleich mit anderen Bereichen konkurrenzfähig zu halten.
In den vergangenen Jahren sei es durch konsequente Prozessoptimierung, Personalaufwuchs und ein hoch engagiertes Team gelungen, das Wuppertaler Einwohnermeldeamt zu einem der bundesweit bestbewerteten Meldeämter zu machen. „Diese Erfolge lassen sich aber nicht halten, wenn permanent Beschäftigte nach aufwendiger Einarbeitung in andere Leistungseinheiten mit Home-Office-Option und flexiblen Arbeitszeiten abwandern. Da muss spürbar gegengesteuert werden.“