Der Rettungsdienst war zuvor zu einem medizinischen Notfall in einem Mehrfamilienhaus in gerufen worden. „Während der Versorgung des Patienten schlugen die standardmäßig mitgeführten Kohlenmonoxid-Warngeräte des Rettungsdienstes an und zeigten erhöhte CO-Konzentrationen an“, so die Feuerwehr. Daraufhin hätten der Rettungsdienst sowie insgesamt drei Personen umgehend die betroffene Wohnung im vierten Obergeschoss verlassen. (Bilder)
Einsatz wegen Shisha-Pfeife
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten die Wohnung unter Atemschutz, führten Messungen durch und begannen, die Räume ausgiebig zu lüften. Als Ursache für die erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration wurde eine im Wohnzimmer betriebene Shisha-Pfeife festgestellt.
Zwei der drei Personen wurden vor Ort versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die angrenzenden Wohnungen wurden vorsorglich ebenfalls auf Kohlenmonoxid überprüft. Dabei konnten keine erhöhten Messwerte festgestellt werden.